Metallstück in WTW: Nach wie vor rätselhaft - Polizei sparsam mit Details
Rutschen-Sabotage: Zwei Hinweise

Ungetrübter Badespaß: Dass dem so ist, ist den Kontrollen des WTW-Personals zu verdanken. Bild: Wilck
(ca) Der Fall bleibt rätselhaft: Am Freitagmorgen, 3. Juli, hatte ein Bademeister in der Rutsche der Thermenwelt ein potenziell gefährliches Metallstück gefunden. Bei der Polizei sind dazu zwei Hinweise eingegangen, denen nachgegangen werde, bestätigte am Montag Polizeisprecher Albert Brück.

Die Polizei hält sich nach wie vor extrem bedeckt, wie das etwa sechs mal zehn Meter große, stabile Blechstück fixiert war. "Das ist Wissen, das nur der Täter haben kann." Eine Preisgabe von Täterwissen könne den Ermittlungserfolg gefährden.

Die Polizei geht davon aus, dass sich die Manipulation an der Rutsche in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 3. Juli, ereignet hat. Die Rutsche ist zu dieser Zeit trocken und daher begehbar. Am Freitag, 7.30 Uhr, unternahm ein Bademeister seine tägliche Kontroll-Klettertour und entdeckte das Blech. Es war so fest montiert, dass er Kraft aufwenden musste, um es zu entfernen. Das Metall hätte "in jedem Fall" Verletzungen verursacht, wäre ein Badegast darübergerutscht.

Über Nacht wird die Rutsche an ihrem unteren Ende mit einem Gitter versperrt. Wie der unbekannte Täter dieses Gitter überwunden hat, will das Präsidium ebenfalls nicht öffentlich machen. "Täterwissen."
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