Mieten steigen

Bei der Jahresversammlung erläuterten Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Klinke (hinten, rechts) und der Sprecher des Gesamtvorstandes, Christian Würl (vorne, Mitte), dass die Kriegersiedlung die Mieten für manche ihrer Wohnungen erhöhen werde. Bild: R. Kreuzer

Bei manchen Wohnungen der Baugenossenschaft Kriegersiedlung werden im kommenden Jahr die Mieten erhöht. Teuer sind sie damit aber noch nicht, betont der Vorsitzende.

So billig geht offenbar nicht mehr: Wohnungen der Kriegersiedlung, deren Mietpreise derzeit sehr weit unter dem Durchschnitt liegen, sollen von nächstem Jahr an teurer werden. Darüber informierte die Genossenschaft bei ihrer Mitgliederversammlung. Bei den Erhöhungen werde auf Sozialverträglichkeit geachtet. Und: "Im Vergleich zu weiteren Baugenossenschaften bleibt die Kriegersiedlung dennoch günstig", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Alfons Klinke.

Wie die Genossenschaft bei der Jahresversammlung in der Gaststätte Naber weiter informierte, habe sie in den vergangenen Jahren die Mieten beim preisgebundenen Wohnraum, soweit es die Marktverhältnisse zuließen, an die laufende Kostensituation angepasst. Beim nicht preisgebundenen Wohnraum seien die Möglichkeiten zur Mieterhöhung aus sozialen Erwägungen und zur Vermeidung von Leerständen nicht vollständig ausgeschöpft worden. Klinke berichtete, dass im kommenden Jahr Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen wie Kanalsanierungen, Teerarbeiten und Wohnungsmodernisierungen in Höhe von 400 000 Euro geplant sind. "Es ist notwendig, weiterhin die Bausubstanz zu erhalten und nachhaltig zu modernisieren." Der Sprecher des Gesamtvorstandes, Christian Würl, legte den Jahresabschluss vor. Die Bilanzsumme beträgt 1,5 Millionen Euro, der Jahresüberschuss ist mit 19 465 Euro ausgewiesen. Das Geschäftsguthaben der Mitglieder beläuft sich auf 156 000 Euro. Derzeit sind 224 Mitglieder mit 565 Anteilen gemeldet.

Bei den Ergänzungswahlen erhielt Vorstand Wilhelm Lingl erneut das Vertrauen. Bei den sechs Aufsichtsräten schieden Gerhard Simm und Romina Schuller turnusgemäß aus. Simm stellte sich erfolgreich wieder zur Wahl, Schuller nicht. Mario Lorenz kam für sie neu ins Gremium.
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