Migrationserfahrungen

Zusätzlichen Stress durch Schüler mit Migrationshintergrund, die kaum Deutsch sprechen, das gab es in Freudenberg kaum, sagt Werner Schulz. Seine jüngste Erfahrung mit zwei syrischen Kindern lässt ihn aber dafür plädieren, die Neuankömmlinge zumindest im ländlichen Bereich in Regelklassen unterzubringen: "Sie haben dadurch im Ort so viele informelle Kontakte bekommen, zum Beispiel im Sportverein, dass sie beim Spracherwerb sehr schnell waren und sich auch insgesamt gut gemacht haben." Tschetschenische Kinder, die in eine Übergangsklasse für das Deutschlernen gingen, hätten dagegen nur schwer Kontakte knüpfen können. (ll)
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