Mini-Dachstuhl in der Handwerkskammer macht mächtig Eindruck auf Zimmermann-Azubis

Mini-Dachstuhl in der Handwerkskammer macht mächtig Eindruck auf Zimmermann-Azubis Sein neuestes Werk, den Nachbau des Dachstuhls des Alten Rathauses, stellte Josef Hauer (Zweiter von rechts), Zimmermeister im Ruhestand aus Parkstein, der Handwerkskammer als Exponat zur Verfügung. Und so erläuterte Tobias Knauer, Leiter des Bildungszentrums dort (rechts), den Auszubildenden des Zimmermannshandwerks die geschichtlichen Eckdaten zum Dachstuhl, der 1539 erbaut wurde. Anschaulich erklärte Hauer den Aufwand
Sein neuestes Werk, den Nachbau des Dachstuhls des Alten Rathauses, stellte Josef Hauer (Zweiter von rechts), Zimmermeister im Ruhestand aus Parkstein, der Handwerkskammer als Exponat zur Verfügung. Und so erläuterte Tobias Knauer, Leiter des Bildungszentrums dort (rechts), den Auszubildenden des Zimmermannshandwerks die geschichtlichen Eckdaten zum Dachstuhl, der 1539 erbaut wurde. Anschaulich erklärte Hauer den Aufwand und das Fachwissen, das es brauchte, um vor fast 500 Jahren ein solches Bauwerk zu errichten. "Alleine das Zuhauen der 5570 Laufmeter Balken mit der Axt stellt für heutige Verhältnisse einen unvorstellbaren Arbeits- und Zeitaufwand dar." Hauer geht davon aus, dass mindestens 20 Arbeiter zeitgleich in der sechsjährigen Erbauungsphase mitwirkten. Dabei kamen keinerlei eiserne Nägel oder Schrauben zum Einsatz. Alle Verbindungen wurden mit Holznägeln und Verzapfungen erstellt. Diese Informationen in Kombination mit Hauers detailgetreuen Modell im Maßstab 1:15 beeindruckte die Auszubildenden sichtlich. Bild: Huber
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