Mit 2,3 Promille auf Fahrradsattel
Polizeibericht

Weiden. (rg) Nach dem Gesetz gelten Radler mit mindestens 1,6 Promille als "absolut fahruntüchtig". Nicht gerade knapp bemessen - und doch erwischen Weidener Polizisten immer wieder Pedalritter mit deutlich mehr Alkohol im Blut. Wie in den frühen Morgenstunden des Freitags.

Da nämlich kontrollierte eine Polizeistreife in der Sebastianstraße einen 27-jährigen Fahrradfahrer aus Weiden. Sie ließ ihn blasen - und staunte nicht schlecht: 2,3 Promille. Nachdem ein Staatsanwalt eine Blutentnahme angeordnet hatte, ging's ab ins Klinikum. Ganz generell merkt die Polizei an, dass bei Trunkenheitsdelikten von Fahrradfahrern auch der Entzug des Führerscheins möglich sei.

Tipps und Termine 25 Jahre Keramik-Museum

Weiden. 25 Jahre jung ist das Internationale Keramik-Museum in Weiden - und widmet sich doch dem ältesten Werkstoff der Menschheit, in einer Region, die in langer Tradition engstens mit dem Thema verbunden ist. Dieses außergewöhnliche staatliche Zweigmuseum wurde 1990 ins Leben gerufen. Es beleuchtet Keramik in ihren verschiedensten Facetten von frühesten, neolithischen Beispielen im Vorderen Orient bis zu Porzellan der Gegenwart. Und es lenkt den Blick über Europa hinaus auf andere Kontinente und Kulturen, sei es Griechenland der klassischen Antike, Asien oder Südamerika.

Im Fokus der Neuen Sammlung als Designmuseum, unter dessen Federführung das Internationale Keramik-Museum konzipiert wurde, standen stets die unterschiedlichen Aspekte und Phänomene der modernen Keramik. Das gilt für die permanente Präsentation ebenso wie für die Wechselausstellungen. Die Jubiläumsausstellung zeigt nun eine Auswahl an besonders bedeutenden Beispielen, die nicht nur für sich gesehen künstlerische Höhepunkte bilden, sondern auch ein Vierteljahrhundert Museums- und Sammlungsgeschichte repräsentieren.

Beigetragen haben hierzu einerseits die großen Schenkungen von Sammlern wie Klaus Freiberger und Adolf Egner sowie kleinere Donationen von einzelnen Keramikern, Nach- und Vorlässe. Andererseits machen aber auch ganz gezielte Ankäufe den seit mehr als Hundert Jahren aufgebauten Bestand der Neuen Sammlung so einzigartig.

Neben der zeitgenössischen Unikat-Keramik, die mit herausragenden Stücken vertreten ist, gewährt die Schau ungewöhnliche Einblicke in den Designprozess moderner Industrieproduktion, um dem Besucher so den Weg vom ersten Entwurf bis zum fertigen Produkt aufzuzeigen. Die Ausstellung ist bis zum 10. April 2016 zu sehen.

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