Mit Gemeinsinn gemeistert

Zum Gruppenfoto stellten sich bei der Hauptversammlung der Marinekameradschaft die Geehrten mit der Vorstandschaft und den Ehrengästen. Bild: hcz

Es war ein harter Schlag: Das Ende für die "Traditionsräume" der Soldatenkameradschaften in der Asylstraße beschäftigt die Marinekameradschaft immer noch. Aber: Sie reagierte auf die Herausforderung mit Gemeinsinn.

Die Räumung traf gerade die früheren Seemänner, die zahlreiche maritime Gegenstände eingelagert hatten. Erinnerungen an die Patenboote der Stadt, Andenken an Besuche bei den norddeutschen Kameraden und viele wertvolle Schiffsteile hätten nun bei Privatpersonen untergebracht werden müssen, berichteten Zeugwart Michael Argauer und Kameradschaftsleiter Harald Habermann bei der Jahreshauptversammlung im Hotel "Post". Dank sagte Habermann allen, die sich am Ausräumen tatkräftig beteiligt hatten.

Buntes Programm

Gleichzeitig richtete sich der Blick nach vorne: Ein abwechslungsreiches Programm werde bei einer Gemeinschaftsfahrt zur großen Windjammerparade "Sail 2015" in Bremerhaven geboten. Für die Fahrt vom 13. bis 17. August mit Übernachtungen in Kojen auf der "Arkona" seien noch wenige Plätze frei.

Schriftführer Sigi Wild berichtete vom Treffen der nordostbayerischen Marinekameradschaften, von zahlreichen vereinsinternen Unternehmungen und von der Mitarbeit im Kreisverband des Bayerischen Soldatenbunds (BSB). Die Mitgliedschaft einer Marinekameradschaft im BSB ist übrigens einzigartig in ganz Bayern. Dies hob BSB-Kreisvorsitzender Claus Fiedler in seinen Grußworten hervor und versicherte, dass man treu hinter den Marinekameraden stehe. Barbara Wild vom "Maritimen Seniorenkreis" berichtete von 21 Veranstaltungen und Festen, die die Damen allein oder zusammen mit den Kameraden besucht hatten. Hans Hoffmann überbrachte die Grüße des befreundeten Yachtclubs, Norbert Uschald die der CSU und des Heimatrings sowie Stadtrat Alois Schinabeck die der SPD. Schinabeck lobte besonders die zahlreichen Aktivitäten und den kameradschaftlichen Umgangston, der ihm aufgefallen sei. Ehrenmitglied Hermann Wagner bedauerte die Auflösung der Traditionsräume und sprach Klaus Fickenscher Dank für seinen finanziellen Einsatz zugunsten der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" aus. Für langjährige Treue zur Marinekameradschaft wurden geehrt: Georg Wiedemann (15 Jahre), Klaus Saazer (15 Jahre), Michael Argauer (5 Jahre) und Klaus Nagel (5 Jahre).
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