Mit Hochachtung nach Plauen

Bei der 9:12-Heimniederlage des SV Weiden gegen den OSC Potsdam wechselten sich Licht und Schatten ab. Nur mit einer konzentrierten Leistung über die gesamte Spielzeit ist beim SVV Plauen etwas zu holen. Bild: A. Schwarzmeier

Die Wasserballer des SV Weiden haben erneut eine anspruchsvolle Aufgabe vor sich. Beim SVV Plauen sind die Schützlinge von Trainer Gerhard Wodarz nur Außenseiter.

(prg) Die Zusammenarbeit zwischen dem Plauener und Weidener Wasserball hat Tradition, die gesunde Rivalität allerdings ebenfalls. Zuletzt haben sich die Kräfteverhältnisse deutlich zugunsten der Vogtländer verschoben. Weiden, einst A-Gruppen-Vertreter und Europapokalteilnehmer, kämpft zum zweiten Mal in Folge um den Klassenerhalt im deutschen Wasserball-Oberhaus, Plauen dagegen befindet sich auf einem aufsteigenden Ast und meldet Ansprüche auf die Eingruppierung im A-Bereich an.

Die Entwicklung in Plauen findet nicht nur in Weiden höchste Anerkennung. Die erfolgreiche Jugendarbeit des SVV, die tollen Zuschauerzahlen sowie der sportliche Aufwärtstrend sorgen national für Schlagzeilen. Aufgrund dieser Entwicklung und der aktuellen Tabellensituation reisen die Max-Reger-Städter als krasser Außenseiter zum Derby. Das Spiel beginnt am Samstag, 28. Februar, um 16 Uhr im Stadtbad Plauen.

Mit der Außenseiterrolle müssen sich die Oberpfälzer immer häufiger begnügen. Als chancenlos betrachten sie sich allerdings nicht. Schmerzhaft für die Wodarz-Schützlinge könnten allerdings die Sperre des Spielmachers Thomas Aigner und die Abwesenheit der etatmäßigen Centerspieler sein. Wodarz verlangt ein engagiertes Auftreten: "Wir haben schon seit Monaten auf mehreren Baustellen zu kämpfen. Langsam wird es langweilig, ständig über Probleme zu berichten. Wir wollen weiterkämpfen und in jedem Spiel alles geben. Das sollte jetzt der wichtigste Anspruch an uns sein", so der Coach.

Die Gastgeber spielten schon letzte Saison eine gute Runde und warfen die Weidener aus den Play-Offs. Am Ende gewannen sie sogar das Platzierungsturnier und landeten auf dem 9. Rang in der Gesamttabelle. Mit einigen neuen Spielern und nicht weniger Enthusiasmus als letzte Saison, visieren sie ganz klar die vordersten Plätze der Gruppe B und damit auch eine gute Ausgangsposition für die Relegationsspiele an. Für die Spieler um den Ex-Weidener Alexander Fritzsch ist ein Sieg am Samstag Pflicht, wenn sie in dem Vierkampf mit Neustadt, Krefeld und Potsdam im Rennen bleiben wollen. Die Platzierungen eins bis vier in der Tabelle scheinen nämlich schon jetzt vergeben zu sein, mit der einzigen Frage nach der endgültigen Reihenfolge.

Die voraussichtliche Aufstellung: Srajer und Modl im Tor, Stefan Kick, Trottmann, Thomas Kick, Langmar, Neumann, Jahn, Sean Ryder, Brunner, Gorski und Neulinger.
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.