Mit Mut und Begeisterung

Die Firmlinge mit Pfarrer Roland Klein (obere Reihe, Dritter von links), Domkapitular Franz Mattes (Fünfter von rechts) und Gemeindereferentin Steffi Seufert-Wolf (Dritte von rechts). Bild: fm

Gewissermaßen den Ritterschlag zu mündigen Christen erhielten 31 Mädchen und Buben durch die Firmung in der Clemens-Maria-Hofbauer-Kirche. Das Happurger Gotteshaus hatte sich mit den Protagonisten, ihren Familien und Gläubigen der Diasporagemeinde gefüllt. Die Erwartungen waren groß.

Zu den Eingangsfürbitten erklärten die jungen Leute am Pilgerstab die daran angebrachten Bänder der Erinnerung. Sie hatten diese bei der intensiven Vorbereitung durch Pfarrer Roland Klein und Gemeindereferentin Steffi Seufert-Wolf angebracht.

Das innere Gefühl

Der Sakrament-Spender, Domkapitular Franz Mattes, ergänzte dies mit dem Hinweis, dass man den Pilgerstab ein ganzes Leben lang brauche. Die Ansprache gründete er auf den Abschied Jesu beim Abendmahl, wo er Gottes Geist als Beistand angekündigt hatte. Dieser Geist, an Pfingsten mit Feuerzungen gekommen, gebe Mut und Begeisterung. Wenn man diese spüre, verändere sich der Mensch zum Guten hin. Das innere Gefühl soll das Verhalten im Leben beeinflussen. Man wird für sich und seine Mitmenschen "genießbar". Die Wiederholung des Taufgelübdes bestätigte das Versprechen der Hinwendung zu Gott. Anschließend spendete er den Firmlingen, die von ihren Paten begleitet waren, das Sakrament durch die Salbung mit Chrisamöl und aufmunternden Worten. Die Zeremonie begleitete die Musikgruppe Ichthys unter Leitung von Markus Weinländer mit dezenten Klängen und Gesängen. Dazu trug auch das Ehepaar Niels und Martina Baumann mit Violine und Flöte bei.
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