Mit Zipfelmütze und Mundharmonika: "Wyman Blues Band" beschert die Rock-Fans
Aus der Sechzigern komm' ich her

Hans "Wyman" Zitzman (Zweiter von links) ist ein gütiger Mann: Beim Nikolaus-Konzert ließen er und seine Band nicht nur Weihnachtslieder aus dem Sack. Bild: R. Kreuzer

Alle Jahre wieder zum ersten Advent setzen sich die fünf Musiker der "Wyman Blues Band" die roten Zipfelmützen auf. Ihr ausverkauftes Nikolauskonzert in der Gaststätte Schätzlerbad begannen sie mit "Rudolph the rednosed reindeer".

Unter dem Motto "Rau aber herzlich - und natürlich auch kein bisschen leise" spielten die fünf Musiker für junge und alte Fans - da gibt es kein Alterslimit nach oben oder nach unten. Die Mitglieder der ältesten Blues-Band der Region sind dagegen "unter 70 und über 50 Jahre". Kein Hindernis, es auch mal richtig krachen zu lassen.

Zu Beginn kam noch eher weihnachtliche Stimmung auf. Auch bei den "Dancing Shoes". Sanft zupften Gitarrist und Bassist die Saiten, Chef Hans "Wyman" Zitzmann blies die Mundharmonika. Im zweiten Set gar ein Unplugged-Teil mit "Fanny Mae", "Blue Christmas" und "Merry Christmas Babe".

Unverkennbar aber orientiert sich die Band ansonsten an den Idolen der 60er und 70er Jahre: Rolling Stones, Eric Burdon, Animals, Pretty Things, Eric Clapton, AC/DC und Van Morrison. Nach der Pause wurde es wilder: rockig, bluesig, soulig. Unter anderem "Born to be wild" und "Whole Lotta Rosie" heizten den Fans ein. Im vierten Set vor Mitternacht erklangen "Purple Haze" und wiederum AC/DC mit "The Jack". Zugabe? Na klar! "Gimme some loving", und die "Route 66" waren die Rausschmeißer.
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