Mitarbeiter-Kindertag der Stadt - "Damit Eltern nicht freinehmen müssen"
Beruf und Familie vereinbaren

Beim Mitarbeiter-Kindertag frühstückten die Buben und Mädchen gemeinsam mit OB Kurt Seggewiß in der Kinderklinik. Bild: esc
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
21.11.2013
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Dasselbe Problem wie in jedem Jahr: Am Buß- und Bettag hatten die Schüler keinen Unterricht - während die meisten Eltern arbeiten mussten. Die Stadt veranstaltete deshalb zum sechsten Mal einen Aktionstag, an dem 30 Kinder der Mitarbeiter von Stadt und der Justiz teilnahmen. "Wir überbrücken den Tag, damit die Eltern nicht freinehmen müssen", erklärte die Gleichstellungsbeauftragte und Organisatorin Monika Langner. Um 8 Uhr trafen sich alle im Neuen Rathaus und fuhren mit dem Bus weiter zur Kinderklinik. Mit Muffins, Butterbrezen, Obst sowie Tee und Kaba stärkten sich die Kinder dort für das Programm. Auch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß frühstückte mit. Beim anschließenden Rundgang durch die Kinderklinik hatten die Buben und Mädchen Gelegenheit, das Haus kennenzulernen.

Zusätzlich bot das Rote Kreuz einen Erste-Hilfe-Kurs namens "Trau dich" an. "Die Kinder sollen vom Tag auch einen Nutzen ziehen", betont Monika Langner. Obendrein gab es dann für jeden der jungen Teilnehmer noch eine Urkunde. Nach dem offiziellen Programm konnten die Kinder außerdem noch ihren Eltern über die Schulter blicken, um zu sehen, was Mama und Papa in der Arbeit machen.

Gemeinsam mit dem Bündnis für Familie haben die Gleichstellungsbeauftragten eine Hilfestellung für einen Mitarbeitertag herausgegeben. Laut Langner hat der öffentliche Dienst hier Vorbildcharakter. Und: Andere Institutionen "ziehen nach". "Uns ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig."
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