Mitglieder der "7-er Kameradschaft" üben Zivilcourage
Mut zu helfen

Dank der guten Beschreibung der Teilnehmer des Seminars zur Zivilcourage war Täter Paul, der vermeintliche Handtaschenräuber, am Bahnhof Weiden schnell gefasst. Bild: hcz
Eineinhalb Stunden in Zivilcourage investierten 15 Mitglieder der "7er-Kameradschaft". Von Polizeioberkommisar Wilhelm Fritz, BRK-Chefausbilder Gerd Kincl und Beamten der Bundespolizei ließen sie sich in richtigem Verhalten bei diversen Notsituationen schulen, in die jeder Bürger geraten kann.

"senSiwen" steht für "Senioren Sicherheit Weiden". Polizist Fritz demonstrierte mit den Kollegen von der Bundespolizeiinspektion Waidhaus, wie man bei Belästigungen anderer Personen am besten einschreitet. "Sich selbst nie in Gefahr bringen" sei erstes Gebot, so Fritz. Hilfe holen, sich den Täter merken, gut beobachten und die gefährdete Person aus der Gefahrensituation herausholen - das seien die besten Mittel. Kincl vom Roten Kreuz erläuterte am ZOB die Funktionsweise der Notrufsäule, von denen zehn in der Innenstadt stünden. Die Notrufsäulen mit einem Defibrillator könnten auch benutzt werden, auch wenn kein "Defi" benötigt werde. Man sei sofort mit der Rettungsleitstelle verbunden.

Für die "7er-Kameradschaft" dankte Organisator Peter Ertl den Referenten, den Schulwegbegleitern, die eine medizinische Notfallsituation am ZOB gemeistert hatten, sowie den "Statisten" von Sophie-Scholl-Realund Max-Reger-Schule.
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