Mitglieder des Bienenzuchtvereins erklären bei Tag der offenen Tür im Bienenheim Folgen der ...
Sperrbezirk rund um Frauenricht

Ein Fingerzeig auf die Königin: Den demonstriert Alexander Ederle, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins, den Besuchern des Tags der offenen Tür im Bienenheim. Enkelin Ivana Lunkov (4) zeigt derweil, wie schick ein Bienenschutzanzug aussehen kann. Bild: hcz
20 000 Mal muss eine Biene ausfliegen, bis sie endlich 300 Gramm Honig zusammen hat. 25 bis 35 Milligramm Nektar oder bis zu 2,3 Millionen Pollenkörner bringt sie von jedem Sammelflug in den heimatlichen Stock zurück. Das und mehr erfuhren Hunderte von Besucher beim Tag der offenen Tür im Bienenheim.

Die Vorsitzenden, Alexander Ederle und Thomas Beck, sowie viele der anderen aktiven Imker des Bienenzuchtvereins erzählten von der Honigproduktion, von der Bedeutung der Bienen für die Bestäubung und von den Erfolgserlebnissen als Imker. Leider gebe es aber auch Plagen wie die Varroa-Milbe oder die Faulbrut, deretwegen derzeit einen Kilometer um Frauenricht herum sogar ein Sperrbezirk eingerichtet sei.

Trotz des widrigen Wetters wimmelte es nur so von Besuchern auf dem großen Areal in der Merklmooslohe. Derzeit blühen dort die vielfältigsten Pflanzen, aus denen sich die fleißigen Tierchen bedienen können. 54 Imker zähle der Bienenzuchtverein, berichtete Günther Magerl, einer der Aktiven. Dank staatlicher Förderprogramme für Jung-Imker sei es gelungen, in den vergangenen beiden Jahren jeweils acht Neumitglieder zu gewinnen. Interessierte könnten über den Verein Grundkurse belegen und erhielten die ersten Völker gratis. Wer sich etwas vorsichtiger an die Welt der Bienen herantasten wollte, besuchte die Vorführungen des Honigschleuderns und kostete von einer der zahlreichen Honigproben.
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