Mitstreiter für den Erdchartaweg

Neue Ideen und Projekte sind beim Erdchartaweg immer gefragt. Bisher beteiligen sich fast 50 Menschen und Betriebe sowie einige Kommunen und der Landkreis an dieser Vereinigung und sind damit für eine nachhaltige und friedliche Weltgemeinschaft.

Bei einer Arbeitskreissitzung stellten sich einige Neuzugänge mit ihren Projekten vor. In ihrem "Seminarhaus" hieß Vorsitzende Irene Heiß-Eppig die Kollegen willkommen und verwies auf die Grundlagen des Vereins. Geplant sei, den Erdchartaweg über den Landkreis hinaus zu erweitern.

Noch Potenzial da

Die Vernetzung und Bündelung für nachhaltige Projekte biete noch viel Spielraum für Interessierte. In den vier Grundsätzen (Achtung vor dem Leben; ökologische Ganzheit; soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit; Demokratie, Gewaltfreiheit und Frieden) steckt laut Heiß-Eppig noch ein großes Potenzial für alle, die mitmachen wollen. Im regionalen Bereich seien in der jüngsten Vergangenheit hinzugekommen: der Bioladen Augustin in Amberg, das Bernsteincafé in Kemnath am Buchberg, die chirurgische Praxisklinik Unger in Sulzbach-Rosenberg, die Hausgalerie Aschach, die Initiative "Lesen bringt Licht" von Christel Kasper aus Sulzbach-Rosenberg, die Naturheilpraxis Tanja Berberich in Neukirchen, der Therapiehof Wegwarte in Schönlind, der Waldkindergarten Haselstrolche in Stifterslohe und die Zukunftswerkstatt Amberg des stellvertretenden Vorsitzenden Klaus-Ingbert Wagner. Die neuen Mitglieder präsentieren ihre Projekte im Info-Magazin "vitas" und zeigen, in welch unterschiedlichen wirtschaftlichen und sozialen Gebieten die Erdcharta verwirklicht werden kann.

Über die Nachhaltigkeit

Die bisherigen Projekte seien ebenfalls - in Kurzform - aufgeführt. Bei der Diskussion beurteilten die Anwesenden die neue Enzyklika von Papst Franziskus, die bei einem Vortrag in Amberg erläutert worden war, als sehr wirkungsvoll. Sie könne der Bewegung einen neuen Schub versetzen, so die Meinung. Einig waren sich alle, dass das Gemeinwohl mehr bekannt gemacht werden soll. Versuchen müsse man, die Menschen dafür zu gewinnen. Dazu gehöre, Verbraucher über Nachhaltigkeit zu informieren und ihnen die Vorteile für die Erde und Menschen im Vergleich zur zunehmenden Wegwerfgesellschaft aufzuzeigen.

Jeder, dem die Zukunft nicht gleichgültig sei und der in seinem kleinen Kreis etwas dafür tun wolle, müsse sich angesprochen fühlen.
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