Mobilfunkmast gegenüber Schätzlerbad
Auf einer Welle

Die Camper im Schätzlerbad hatten im September die Saison gerade mit dem "Abcampen" abgeschlossen. Wenige Tage später wurde in Sichtweite auf der anderen Seite der Autobahnbrücke die Mobilfunksendeanlage errichtet. Gut 100 Schritte liegen zwischen dem Masten und dem Zaun zum Schätzlerbad. Bild: Götz
(ca) Etwa 100 Meter Luftlinie liegen zwischen der Mobilfunkanlage und dem Campingplatz des Schätzlerbades. Quasi "über Nacht" ist auf der anderen Seite der Autobahn ein Mast von 30 Metern Höhe aufgestellt worden. Überraschend für den Schwimmverein, wie Vorsitzender Reinhard Meier bestätigte.

Vor zwei Jahren war der Verein selbst konfrontiert mit einer Anfrage der Deutschen Funkturm GmbH. Man suche Standorte entlang der Autobahn und hatte ein Auge auf einen Platz nahe des Nord-Tores geworfen. Das Thema sei im Hauptausschuss diskutiert worden, erinnert sich Meier. Es gab Gegner und Befürworter. Dafür sprachen ein besserer Empfang für Handys im Freibad und der Entgelt (laut Meier in Höhe von jährlich etwa 3000 Euro). Dagegen sprach der befürchtete Ärger mit Mitgliedern wegen Strahlung. Am Ende "blieb alles offen", weil sich die DFMG nicht mehr gemeldet habe.

Den Masten auf dem Nachbargrundstück über der Autobahn sieht er relativ emotionslos: "Wir sind nah dran, ja. Aber je näher, desto weniger ist das belastend." Panische Reaktionen hält er für überzogen: "Ich bin kein Mediziner. Aber Strahlung ist heute doch überall. Da kann man hingehen, wo man will." Meier: "Für die jungen Leute wird's super sein. Bisher hatten wir sehr schlechten Empfang,"
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