Nach jeder Biegung eine Überraschung: Verein Weidener Städtepartnerschaften in Grafenwöhr

Nach jeder Biegung eine Überraschung: Verein Weidener Städtepartnerschaften in Grafenwöhr (wd) Hinter Tor 3 liegt eine unbekannte Welt, die des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr nämlich. Bevor jedoch die 35 Begleiter von Joachim Strehl (im blauen Pullover), dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins, ins Gelände fuhren, machten sie Station im Kultur- und Militärmuseum in Grafenwöhr. Hans Gleißner erläuterte die Hintergründe der Schaffung des Übungsplatzes, der in den Jahren 1907 bis 1910 als Schieß
Hinter Tor 3 liegt eine unbekannte Welt, die des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr nämlich. Bevor jedoch die 35 Begleiter von Joachim Strehl (im blauen Pullover), dem Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins, ins Gelände fuhren, machten sie Station im Kultur- und Militärmuseum in Grafenwöhr. Hans Gleißner erläuterte die Hintergründe der Schaffung des Übungsplatzes, der in den Jahren 1907 bis 1910 als Schießplatz für das neue III. Korps der bayerischen Armee entstand. Damals mussten rund 230 Menschen ihre Heimat verlassen. Wesentlich gravierender waren die Eingriffe bei der Erweiterung auf 226 Quadratkilometer in den Jahren 1936 bis 1938, für die 3500 Oberpfälzer umgesiedelt werden mussten. Viele Reste dieser einst 57 Dörfer, Weiler, Mühlen und Kirchen konnten die Mitglieder und Gäste des Städtepartnerschaftsvereins bei der Fahrt über den Übungsplatz entdecken. Gerald Morgenstern (Dritter von rechts), der selbst ein Buch über den Übungsplatz verfasste und als Soldat in Grafenwöhr stationiert war, erwies sich als überaus sachkundiger Führer. Ihm verdankten die Weidener auch Einblicke und Überraschungen, die anderen Gästen versagt bleiben. So konnten sie die Schießbahnen und deren hochtechnisierte Anlagen (vorne im Bild) in Augenschein nehmen. Morgenstern organisierte sogar, dass sich die Ziele in Bewegung setzten. Besondere Momente waren der Aufstieg auf den Schwarzenberg, der Besuch der Kirchenruine Hopfenohe sowie die Fahrt durch Netzaberg. Bild: Wilck
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