Nach Sieg in Cannstatt, unglückliche Niederlage gegen Esslingen - Relegation zur Gruppe A nur ...
Wasserball: Bundesligateam U17 am Boden zerstört

(prg) Die U17-Bundesligamannschaft des Schwimmvereines Weiden konnte die Hoffnung nur halb erfüllen. Beim Doppelstart im Inselbad Untertürkheim gewann sie am Samstag zwar gegen den SV Cannstatt (12:9), unterlag aber am Tag darauf unglücklich mit 5:6 dem SSV Esslingen. Damit behalten die Weidener zwar noch theoretische Chancen, die Relegation in die Gruppe A zu erreichen, doch aus eigener Kraft ist es nicht mehr möglich.

Mit vier Niederlagen und Platz fünf müssen die Oberpfälzer nicht nur alle ihre restlichen Spiele gewinnen, sie müssen hoffen, dass die Konstellation der anderen Spiele äußerst glücklich für sie ausfällt, wenn sie noch von der A-Gruppe träumen wollen.

Das Spiel am Samstagnachmittag gegen den SV Cannstatt gingen die Luczak-Schützlinge sehr konzentriert an und konnten sich Schritt für Schritt auf ein komfortables 5-Tore-Polster vor der letzten Viertelpause absetzen. Mit 3:0 nach dem ersten, 6:2 nach dem zweiten und 10:5 nach dem dritten Viertel lagen die Oberpfälzer klar in Führung und konnten das Spiel auch im Schlussviertel über die Zeit retten, auch wenn sie zwischenzeitlich in einer kurzen Schwächephase drei Gegentore in Folge zum 8:10 Zwischenstand zuließen. Es gelang dem SV-Team jedoch, die kurzzeitige Verwirrung abzustellen und den Sieg letztendlich völlig verdient mit 12:9 unter Dach und Fach zu bringen. "Wir erlauben uns in jedem Spiel eine Schwächephase, heute hat es noch gereicht. Dennoch bin mit der Leistung der Mannschaft zufrieden", äußerte sich Trainer Luczak nach dem Spiel.

Wieder Schwächephase

Was er am Samstag bemängelte, wurde einen Tag später in der Tat zu einem Problem. Auch das Spiel gegen den SSV Esslingen begannen die Weidener sehr konzentriert und hielten die Führungsspieler der Hausherren im Griff. Die Verteidigung arbeitete beinahe fehlerfrei, einzig der Druck in der Offensive reichte nicht, um die Überlegenheit deutlicher auszuspielen. Das erste Viertel gewann der SV mit 2:0, im zweiten Abschnitt mussten sie fünf Unterzahlspiele verteidigen und schafften dies ohne Gegentreffer. Mit 2:0 für die Gäste wechselten die Teams die Seiten. Die Max-Reger-Städter leisteten sich zum Beginn des dritten Viertels eine ähnliche Schwächephase, wie am Samstag und kassierten drei Gegentore innerhalb von zwei Minuten.

Nach einer Auszeit erzielte Louis Brunner das 3:3 und Cedrik Zupfer machte sogar die 4:3-Führung perfekt. In den letzten drei Spielminuten überschlugen sich die Ereignisse. Die Hausherren glichen in Überzahl aus, legten kurze Zeit später mit einem kuriosen Tor das 5:4 vor, ehe Alexander Hinz eine Weidener Überzahl zum 5:5 nutzte. Die Weidener wurden aber fünf Sekunden vor der Schlusssirene durch einen erfolgreichen Konterangriff der Esslinger mit dem 5:6 aus allen Träumen gerissen.

"Wir waren die meiste Zeit spielbestimmend. Nicht ganz drei Minuten lang ließen wir nach und wurden dafür schmerzhaft bestraft", kommentierte Irek Luczak traurig.

Es spielten: Matthias Kreiner, Alexander Butügin im Tor, Tim Neulinger (2 Tore am Samstag/1 am Sonntag), Cedrik Zupfer (2/1), Louis Brunner (4/2), Jonas Ernst (1/-), Vladislav Burchazky, Christian Dietl, Alexander Hinz (2/1), Alexander Neumann, Enzo Bayer und Felix Glaß (1/-)

Tabellenstand:

1. SVV Plauen 107:72 13:3 2. SG Neukölln Berlin 106:80 13:3 3. SV Cannstatt 126:90 12:6 4. SSV Esslingen 97:88 12:6 5. SV Weiden 114:81 10:8 6. SV Krefeld 80:80 6:10 7. SV Würzburg 05 79:85 6:14 8. Hamburger TB 62:195 0:18
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