Nachbar zu Gast

Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser (links) kam zusammen mit Bernd Hensel (Trompete) und Ute Steck (Posaune) zur Sommermatinee in die Josefskirche. Bild: hcz

Normalerweise spielt er die Orgel in der Michaelskirche. Zur Sommermatinée am Samstag aber war Kirchenmusikdirektor Hanns-Friedrich Kaiser in St. Josef zu Gast. Und er kam nicht allein.

Zur dritten Matinee dieses Sommers in der Josefskirche hatte Luis Denz seinen Kollegen aus der Michaelskirche zu Gast. Hanns-Friedrich Kaiser kam zusammen mit Bernd Hensel (Trompete) und Ute Steck (Posaune). Sie gaben zwei Stücke aus der "Sonata prima" von Johann Rosenmüller (1619-1684), bearbeitet für Trompete, Posaune und Orgel von Michel Rondeau, zum Besten. Die würdig-bedächtigen Adagios der Kompositionen steigerten sich jeweils zu einem fröhlichen Allegro, bei dem die Blasinstrumente in der grandiosen Akustik der Josefskirche herrlich zur Geltung kamen.

Beim Praeludium in fis-moll von Dietrich Buxtehude (1637- 1707) trat Ute Steck an die Eisenbarth-Orgel und bewies ihr Können auch als Organistin. Mit "The trumpet shall sound" von Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) in einer Bearbeitung von T. W. Swayzee schlossen die Musiker unter großem Beifall das mittägliche Kurzkonzert.

Zwischen die Stücke streute Lektor Wolfgang Göldner eine mit "Jesus ist unser Friede" überschriebene Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Epheser ein.

Zu einer Matinee zum Mitsingen neuer geistlicher Lieder aus dem Gotteslob laden am kommenden Samstag um 12.05 Uhr Christa Bauer-Denz, Roman Landgraf (Gesang), Alexandra Reger, Ida und Emma Landgraf (Flöten) sowie Stefan Schultes (Orgel) ein.
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