Nachbarskinder kürzen durchs "Schön-Haus" ab

Mal was ganz anderes: ein "Gassl-Treffen". Am Freitag hatten Waltraud Schön, Marille Kett und Marga Roßmann ehemalige Nachbarskinder und Spielkameraden zum Wiedersehen ins Cafe "Krämer" geladen. Es war das bisher dritte Treffen dieser Art. Nur: Diesmal waren viel mehr Ehemalige gekommen, als das bisher der Fall war.

Eingeladen waren die einstigen Anwohner der Straßenzüge Hinterm Wall, Untere Bachgasse, Hutergasse und Rosengäßchen. Die älteste Teilnehmerin, Irene Deindl, ist 90 Jahre alt. Die jüngste ist 62. Die Nachbarskinder von damals waren bis aus München angereist. Immer wieder betont wurde das für alle früher so offene "Schön-Haus". Für die Kinder sei das Anwesen "die" Anlaufstelle gewesen, weil man schwuppdiwupp durch den Flug von der Unteren Bachgasse Hinter den Wall abkürzen konnte.

Wo sich heute ein Teil des Finanzamtsgeländes befinde, habe sich früher die Spielwiese der Kinder befunden. "Wir waren 60 Kinder und Jugendliche, die hier gemeinsam groß geworden sind." Mit dabei: Die "Seebauer Moidla", wie sich heute eine regionale Musikgruppe nennt. Beim Wiedersehen wurde an die Eltern, Großeltern und die für viele so wunderschöne Kinderzeit erinnert.
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