Nachgehende Betreuung

"Wir beraten und helfen nicht nur während der Zeit der Schwangerschaft, sondern über die Geburt des Kindes hinaus bis zum Ende des dritten Lebensjahres", erklärt Ursula Malterer, die Leiterin der Beratungsstelle. Jungen Familien und besonders Alleinerziehenden fehlt sehr oft ein stützendes soziales Umfeld.

In Krisenzeiten können sie nicht auf ein funktionierendes Hilfesystem durch Eltern, Verwandte oder Freunde zurückgreifen. Sie sind völlig auf sich alleine gestellt, entsprechend groß ist die Belastung, Unsicherheit und Überforderung.

Immer mehr Ratsuchende haben zudem einen besonderen Unterstützungsbedarf hinsichtlich ihrer Alltags- und Erziehungskompetenz.

Oft sind Überforderungssituationen schon in der Schwangerschaft absehbar. Durch frühzeitige Intervention und Unterstützungsangebote versuchten die Familientherapeutinnen und Sozialpädagoginnen, diese bereits vor der Geburt zu entschärfen, insbesondere durch die Vermittlung konkreter familienentlastender Hilfen.

"Vereinzelt suchen auch Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch unsere Beratungsstelle auf - oder Frauen, die ihr Kind durch einen Abgang oder Tod verloren haben." Darüber hinaus gibt es an der Beratungsstelle das Angebot einer Kinderwunschberatung und Familienplanungsberatung. (wd)
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