Nachwuchs setzt Segel

"Optimisten" heißen sie nicht von ungefähr. Bei allem anderen als idealen Bedingungen starteten 23 Teilnehmer bei der Karpfenregatta auf dem Brückelsee, seit dem Jahr 2000 Heimatrevier des Yachtclubs Weiden. Bilder: hfz

Die jüngste Starterin ist gerade erst neun geworden. Mit 22 weiteren Nachwuchsseglern jagte sie über den Brückelsee: auf der Jagd nach dem "Karpfen".

Auf dieses Ereignis im Segelkalender freuen sich die Jüngsten besonders: die "Karpfenregatta". Heuer folgten 23 junge Segler aus der Oberpfalz und Oberfranken der Einladung des Weidener Yachtclubs an den Brückelsee, um sich in dieser Jüngstenregatta in der Wertung Opti B zu messen.

An den Start gingen die Optimisten aus vier Vereinen: dem Steinberger Yachtclub, der Regensburger Sportgemeinschaft, dem Yachtclub Weiden und dem Segelclub Förmitzspeicher aus Hof. Obwohl die Wettkampfbedingungen an diesem Tag alles anderes als günstig waren, weil der Wind sehr lange auf sich warten ließ, fand die Opti-Segelsaison am Brückelsee mit einer sportlich fairen Wettfahrt einen passenden Abschluss.

Zur Freude von Jugendwartin Kati Witt stellte der YCW mit elf Seglern dieses Jahr das größte Teilnehmerfeld. Drei Segler aus dieser Runde absolvierten außerdem noch ihre erste Regatta, nachdem sie im Juli erst den Jüngstensegelschein erworben hatten. Bereits an der Startlinie zeigte sich, dass die Neulinge den sportlichen Vergleich mit den erfahreneren Seglern überhaupt nicht scheuten. So überraschten auch deren Platzierungen nicht: Marie Schnellinger belegte den 13. Platz, auf Platz 16 folgte Konstantin Knorr, Hanna Döberl errang Platz 20. Der Sieger der Karpfenregatta, Philip Kristen vom RSB, nahm den Karpfenpokal in Empfang. Den zweiten Platz belegte Franziska Buckenleib vom YCW, gefolgt von Silas Hummel, der für den SYC startete.


Die Bilanz der Weidener kann sich sehen lassen, denn auf den Plätzen vier, fünf und sechs folgten Simon Döberl, Michael Schraml und Emily Müller. Luise Bär und Julius Schmidt erkämpften mit großem Einsatz die Plätze 10 und 12, gefolgt von Anna-Lena Bär auf Platz 15 sowie Lukas Schnellinger auf Platz 19. Der Glückwunsch des Veranstalters ging an alle jungen Segler, die gezeigt hätten, dass Segeln eine Sportart ist, die nicht nur taktisches Geschick abverlangt, sondern ebenso Geduld beim Warten auf den richtigen Wind.
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