Nächtliches Nordic Walking
Vereine

Sport zu ungewohnter Stunde: Die Nordic-Walking-Gruppe des Behinderten- und Vitalsportvereins (BVS) startete in Weißenstadt zum Nordic-Walking-Nachtlauf, den der IfL Wunsiedel organisierte hatte. Ziel war der Aussichtspavillon auf dem Waldsteingipfel.

In vier unterschiedlich schnelle Gruppen aufgeteilt, erreichten es die Sportler nach 75 Minuten auf verschiedenen Wegen. Dort erlebten sie einen herrlichen Sonnenuntergang auf dem Gipfel. "Der Ausblick vom Aussichtspavillon auf dem Schüsselfelsen ist beeindruckend", schwärmte BVS-Abteilungsleiter Alfred Weiß. Nach einer Brotzeit ging es dann wieder bergab zum Ausgangspunkt - im Dunkeln. Die Nordic-Walker schlängelten sich dabei, von den streckenkundigen Vorläufern des IfL geführt und mit Stirnlampen bewaffnet, durch den finsteren Wald zurück zum Weißenstädter See. (kzr)

Mariensingen für St. Sebastian

Es ist erst wenige Wochen her, dass sich der Förderverein zur Rettung von St. Sebastian gegründet hat. Vorrangiges Ziel ist, viele Mitglieder zu gewinnen und Spenden für die aufwendige Sanierung einzusammeln. Verschiedene Veranstaltungen sollen die Aufmerksamkeit auf das älteste katholische Kirchlein Weidens lenken. Begonnen wurde, mit einer stilvollen Maiandacht mit Marienlobgesängen.

Die Sebastiankirche war voll besetzt, in kurzen Begrüßungsworten brachten die Vorsitzenden Karl Arnold und Falk Knies großen Dank über diesen Zuspruch und dieses Interesse zum Ausdruck. Ganz wesentlich zum Gelingen der würdevollen Feierstunde trug das "Trio Z'sammg'stimmt" aus Luhe bei. Ulrike Schwab, Rita Gleißner und Resi Lorenz sangen gekonnt und ohne Pathos viele abwechslungsreiche Marienlieder, ob mit Gitarre und Zither begleitet oder völlig intonationssicher a capella.

Mit ihrem Gesang, der sich mit nachdenklichen Gebeten von Pfarrer Peter Zillich abwechselte, zogen sie die vielen Besucher in ihren Bann. Nach dem Segen des Zelebranten schloss die ergreifende Feierstunde mit einem gemeinsamen Lied aller Teilnehmer, die sich letztlich mit einem recht beachtlichen Obolus für die Kirche bedankten. Ein guter Einstieg für den neu gegründeten Förderverein.

Siedler in Straußenfarm

Große Augen und lange Hälse - das waren die bleibenden Eindrücke der Siedlergemeinschaft Brandweiher nach einem Ausflug zur Straußenfarm Kotzenbach. Zunächst berichtete Inhaberfamilie Franz von den Schwierigkeiten und Anforderungen vor Beginn der Bewirtschaftung des Bauernhofes mit Straußen. Aus einem Hahn und drei Hennen im Jahre 2001 wurden mittlerweile über 120 Tiere.

Groß wurden die Augen aller, als ein Straußenei zunächst von Hand zu Hand wanderte, es mit einem Schleifbohrer geöffnet wurde und dann in der Pfanne landete. Daraus wurde Rührei gebraten, wobei ein Ei für über 20 Personen reichte. "Im Vergleich zum Hühnerei ist das Rührei vom Straußenei sehr luftig", so das Urteil der Siedler.

Danach gab es neben selbst gebackenem Brot verschiedene Wurstspezialitäten aus Straußenfleisch. Sämtliche Teile des Straußes können vermarktet werden, Fleisch und Ei als Kochzutat oder Dekorationsmaterial, die Federn als Staubwedel, Fett als Seife oder Creme, Schlund und Füße getrocknet als Hundefutter. Anschließend ging es auf die Wiese und in den Stall zu den erwachsenen Straußen. Diese streckten ihre Hälse, um den Besuchern ihre eindrucksvolle Größe zu demonstrieren. Und auch die kleinen Küken wurden natürlich besucht. (kzr)
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