Närrisches Musikantentreffen in der Waldgaststätte "Strehl" - "Batman" gewinnt Maskenprämierung
Altmeister treffen auf junge Talente

Für kurze Zeit stahl Philipp Barta als "Batman" (Dritter von links) den Musikanten die Show. Er siegte bei der Maskenprämierung. Bild: hcz
Viel Applaus ernteten beim Musikantentreffen der "Nordoberpfälzer Musikfreunde" Horst Peugler (Vohenstrauß), Karl Völkl (Waldthurn), Fritz Ring (Weihern) sowie die Geschwister Sophie und Sandro Weber aus Pressath. Die musikalischen Altmeister sowie die Jungmusikanten - 16 und 13 Jahre alt - waren das erste Mal bei der beliebten Veranstaltung in der Waldgaststätte "Strehl" dabei.

Diesmal gab Vorsitzender Horst Fuchs (Weiden) die Losung aus: "Närrisch aufg'spielt wird!". Zahlreiche Besucher kamen phantasievoll maskiert zum "Lustigen Faschings-Musikantentreffen". Die Maskenprämierung gewann schließlich ein kleiner "Batman": der in wenigen Tagen vier Jahre alte Philipp Barta.

Musikalisch ging's rund. Wolfgang Butz aus Inzendorf spielte, begleitet von Völkl mit der Gitarre, das wehmütige Lied "Gefangen in maurischer Wüste" und als Kontrast dazu "Ich und mein Masskrug". Ein Medley aus "Karneval Brazil", "Rumba Negro" und "Amor, Amor" sowie den bekannten "Böhmischen Traum" ließ Manfred Döllinger hören. Völkl zeigte sein Können auch am Schlagzeug als er Döllinger und später Hans Eismann ("Der Schornsteinfeger aus Eger") begleitete. David Hofmann (Immenreuth), laut Moderator Karl-Heinz Deisinger der "wildeste und perfekteste Quetschn-Spieler des Vereins", bot eine atemberaubende Schau mit seiner "Silberbach"-Steirischen. Auch Deisinger selbst begeisterte mit seiner "Öllerer", auf der er den "Kuckucks-Walzer" vom Jander-Sepp spielte.

Polkas und Boarische wechselten sich bei Fritz Ring ab. Horst Peugler, Vohenstraußer Bäckermeister im Ruhestand, verzichtete auf einen Auftritt mit dem Akkordeon, "weil schon so viele Akkordeonspieler da waren". Dafür spielte er mit der Zither auf, dass es eine wahre Freunde war. Das Harry-Lime-Thema "Der dritte Mann", das "Echo vom Königsee", "Little Banjo Boy" und "Mariandl" rissen die Gäste zu Beifallsstürmen hin. Als Jung-Talente, die ebenfalls einen ganzen Saal voll Musikfreunde begeistern können, erwiesen sich Sophie und Sandro Weber. Das Duo hielt mit Akkordeon, Gitarre und Cachon das Publikum auf Trab. Dieses forderte mehrfach Zugabe. Nicht nur bei "Trink, Brüderlein, trink", "Überall laufen Haderlumpen rum" oder auch "Alte Kameraden" sah man den Jungmusikanten die Freunde am Spielen an. Zu später Stunde traf noch Patric Gensing ein und zeigte zusammen mit David Hofmann nochmals das Motto des Abends auf: "Atemlos durch die Nacht".
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