Nein zur Sterbehilfe

Für die nächsten Jahre hat Barbara Lanzinger große Pläne. Bei einem deutlichen Mitglieder-Plus werde sie künftig alles daran setzen, politische Ämter mit mehr weibliche Kandidaten zu besetzen, selbst wenn die FU in den Parteigremien gut vertreten sei. Von der großen Koalition forderte sie mehr Zusammenarbeit ein, auch wenn CSU-Themen keine Lieblingsprojekte der SPD seien: Betreuungsgeld oder Pkw-Maut.

Das Betreuungsgeld sei ein Riesenerfolg, wenn bei jährlich 600 000 Geburten in Deutschland 450 000 Förderanträge gestellt würden, fuhr Lanzinger fort. Sie informierte außerdem, dass der Finanzausschuss des Bundestags beschlossen habe, Familienleistungen wie Kindergeld, Kinderzuschlag, Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und steuerlichen Grundfreibetrag deutlich zu verbessern.

Deutlich sprach sie sich gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution aus. Eine klare und unmissverständliche Linie vertritt sie bei der Sterbebegleitung mit Palliativ- und Hospizmedizin: Nein zur aktiven Sterbehilfe, zum ärztlich begleitenden Suizid oder gar zur organisierten gewerblichen Sterbehilfe. (gfr)
Weitere Beiträge zu den Themen: Koalition (5296)Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.