Neu am Steuer der Rehbühlschule
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Diana Neidhardt, die neue Rektorin der Rehbühlschule. Bild: hfz
Weiden. (fku) Am Donnerstag war sie schon mal kurz an ihrer künftigen Arbeitsstelle, sich bei den Kollegen vorstellen. Dabei sah Diana Neidhardt , die ab August neue Rektorin sein wird, natürlich auch das Boot, das im Eingangsbereich der Rehbühlschule steht. Das gefiel ihr, sagt sie. "Das darf ich jetzt lenken und leiten."

Wobei, um im Bild zu bleiben, ihr auch bewusst ist, dass niemand ein größeres Schiff alleine steuern kann. Und so betont die 44-Jährige gleich: "Mir ist wichtig, im Team zusammenzuarbeiten." Umso besser natürlich, wenn auch die Wogen nicht zu hoch schlagen. Neidhardt jedenfalls sagt, ihr sei von Beginn an die "positive Stimmung" am Rehbühl aufgefallen, Stellvertreterin Ingrid Meyer , das Kollegium und die Verwaltung habe sie als freundlich und aufgeschlossen erlebt. Ohnehin scheint auch der Kurs zu stimmen. Die Schule habe sich mit Vorgängerin Christine Wiesend die vergangenen Jahre laut allen Bewertungen sehr gut entwickelt. "Ich schätze ihre Arbeit sehr."

Komplimente fallen der Neuen also schon mal leicht. Aber natürlich will sie daneben auch eigene Akzente setzen, "die Entwicklung voranbringen". Einen genauen Überblick über den Alltag an der Schule habe sie zwar noch nicht, aber Ideen. Zum Beispiel: "Ich würde gerne die Bereiche Lesen und digitale Medien verstärken." Gerade hier gebe es die Möglichkeit, noch individueller mit den Kindern zu arbeiten. Auch den Methoden im neuen Grundschullehrplan stehe sie offen gegenüber, wodurch Kinder mehr Gelegenheit hätten, voneinander zu lernen.

Eine andere Idee sei schließlich, die Elternarbeit weiter auszubauen, den Unterricht dafür zu öffnen und etwa Mütter oder Väter, die bei einem bestimmten Thema firm sind, als Experten zu laden. Damit habe sie an ihrer alten Schule schon gute Erfahrungen gemacht.

Die alte - das ist die Lindenschule in Schwandorf. Dort war Neidhardt vier Jahre Konrektorin, bevor sie sich im März zur Bewerbung nach Weiden entschloss, weil sie nach dieser Zeit selbst eine größere Schule habe leiten wollen. Damit bleibt die verheiratete Mutter zweier Söhne (19 und 17 Jahre alt) auch bei ihrer nächsten Station in der Region. Die gebürtige Trausnitzerin, die seit Langem in Pfreimd wohnt, war zuvor elf Jahre Lehrerin an der Volksschule Wernberg-Köblitz gewesen.

Wobei sie die Oberpfalz nicht nur beruflich, sondern vielerorts auch zu Fuß bereits erkundet hat: In ihrer Freizeit, in der sie sich auch im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband engagiert und ohnehin viel Sport treibt, "wandere ich unwahrscheinlich gern mit meinem Mann", erzählt sie.

Als nächstes Hobby könnte ja künftig auch noch Bootfahren dazukommen.
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