Neue Datenautobahn in Weiden ab sofort verfügbar
Die Raserei beginnt

Die Techniker der Telekom waren fleißig, die Bürger von den Tiefbauarbeiten teils ganz schön genervt. Nun aber steht sie: die neue Datenautobahn. Und Weiden hat eine Auffahrt.

Auch Teile von Etzenricht und Theisseil profitieren von der Vectoring-Technik der Telekom. Sie ermöglicht 21 000 Haushalten im 0961-Vorwahl-Bereich ab Montag, 20. Oktober, das schnelle Surfen im Internet. Allerdings nicht automatisch. Wer Interesse hat, muss den neuen Anschluss im Telekom-Laden bestellen. Das kostet.

Rückblick: Innerhalb eines knappen Jahres waren über 18 Kilometer Tiefbauarbeiten in den drei Orten nötig. Bis zu 90 Kilometer Glaskabel wurden bis zu den Bordsteinen verlegt, 162 Multifunktionsgehäuse installiert. Die neuartige Technologie Vectoring macht den Datenströmen auf dem verbleibenden Kupferkabel zwischen Multifunktionsgehäuse am Bordstein und der Wohnung des Kunden Beine. Das ermöglicht stattliche 100 MBit/s beim Down- und 40 MBit/s beim Upload. "Damit surfen Sie hier schneller als in München", stellt der Telekom-Sprecher Dr. Markus Jodl bei der Pressekonferenz am Freitag im Neuen Rathaus fest.

Doch es gibt Ausnahmen. In Weiden bleiben Maierhof, Mallersricht, Wiesendorf und Muglhof außen vor. Das will die Stadt 2015 angehen. In Etzenricht werden der Ortskern und Teile des Radschins profitieren. In Theisseil klappt Turbo-Surfen nur im Ortskern und in Letzau. Trotzdem freut sich Etzenrichts Bürgermeister Martin Schregelmann, "dass wir als erste mit dabei sind bei der Anbindung an das schnelle Netz". Wie das kommt, erklärt OB Kurt Seggewiß. Er bemüht ein Stück Stadtgeschichte: "Mit dem alten Fernmeldeamt war die Telekom in Weiden stark vertreten. Mit dem neuen Call-Center ist sie das wieder." Und nun wird der gute Draht zu einem ganz schnellen.
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