Neue Sturmreihe soll's richten

Nach dem ersten Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Saison wollen die Blue Devils nachlegen. "Wenn wir wieder so eine konzentrierte und stabile Abwehrleistung bieten wie in den letzten beiden Partien, sind wir nicht chancenlos", strahlt Trainer Markus Berwanger vor der Heimpartie gegen den Deggendorfer SC Zuversicht aus.

Am Sonntag, 1. November, um 18.30 Uhr gastiert der Tabellenvierte Deggendorfer SC in der Hans-Schröpf-Arena. Es ist das vierte Aufeinandertreffen innerhalb weniger Wochen - bisher ohne Erfolg für die Blue Devils. "Wir waren aber immer nah dran", sagt Coach Markus Berwanger rückblickend auf das Oberliga-Auftaktmatch in Deggendorf (1:2) und die beiden Testspiele (zwei Mal 3:5) eine Woche zuvor. Es seien immer Kleinigkeiten spielentscheidend gewesen.

Nach dem spielfreien Freitag gehen die Blue Devils ausgeruht in das Match am Sonntag. Zwischen den Pfosten steht Fabian Hönkhaus, der zuletzt erkrankt fehlende Daniel Huber sitzt wieder auf der Bank, auch wenn er laut Berwanger noch nicht hundertprozentig fit ist. Änderungen bei den Abwehr- und Sturmformationen sind nicht vorgesehen, dazu gebe es auch keinen Grund. "Wir haben gut gespielt", lautet das Urteil des Trainers nach den beiden 3:1-Siegen in Schönheide und gegen Peiting.

Viel erwartet Berwanger in Zukunft von der neuen Sturmreihe mit Marcel Waldowsky, Lubomir Vaskovic und dem Kanadier Jacob Laliberte. "Alle drei sind sehr torgefährlich, das wird eine gute Reihe", ist der Coach überzeugt. Laliberte blieb zwar in den ersten beiden Spielen ohne Scorerpunkt, doch sein Einstand sei positiv gewesen. "Trotz des langes Fluges und einer leichten Erkältung hat er gut gespielt. Er hat Zug zum Tor und ist ein sehr guter Bully-Spieler", sagt Berwanger.

Der Devils-Trainer schätzt Deggendorf als "gute Mannschaft mit einer starken Offensive und guten Verteidigern". Der größte Unterschied zu den Blue Devils sei, dass die Niederbayern fast alle engen Spiele für sich entschieden haben: jeweils 2:1 gegen Weiden und in Bayreuth, 3:2 in Grafing, 5:4 nach Verlängerung gegen Peiting und 6:5 nach Penaltyschießen gegen Landshut.

Vor dem starken Goalie Sandro Agricola ragen in der Abwehr vor allem der Ex-Landshuter Andreas Gawlik, der auch schon für die Blue Devils spielte (Saison 2007/08), und der Slowake Jaroslav Koma heraus. Im Sturm verfügt das Team von Trainer Jiri Otoupalik über jede Menge Qualität. Bester Torschütze mit zehn Treffern ist der Deutsch-Tscheche Robin Slanina, der auch die meisten Scorerpunkte (15) auf dem Konto hat. Doch auch Akteure wie der Deutsch-Kanadier Andrew Schembri, der Tscheche Radek Hubacek oder Sergej und Alexander Janzen - beide stürmten in der vergangenen Saison in der DEL2 für die Heilbronner Falken - sind in der Lage, ein Spiel zu entscheiden.

Aufgebot Blue Devils:Hönkhaus, Huber - Herbst, Schreier, Willaschek, Ketterer, Synowiec, Turnwald, Salinger, F. Zellner - Wiecki, Jirik, Ortolf, Waldowsky, Laliberte, Vaskovic, Siller, Kirchberger, Holzmann, Schopper
Weitere Beiträge zu den Themen: Schröpf (1449)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.