Neuer Blick auf die Welt

Die Welt in ihren schönsten Farben und aus neuen Blickwinkeln präsentieren die Künstler des OKV in der Ausstellung der Raiffeisenbank. Ihre Werke zieren auch den neuen Jahreskalender des Geldinstituts. Bild: R. Kreuzer

Die 13 kann keine Unglückszahl sein. Schließlich sind es 13 Kunstwerke, die Mitglieder des Oberpfälzer Kunstvereins im Raiffeisenkalender 2016 präsentieren - das Titelblatt eingerechnet.

Weiden. (kzr) Die Vorsitzende des Oberpfälzer Kunstvereins (OKV), Irene Fritz, hatte die Werke der Mitglieder ausgewählt. Direktor Hermann Ott versicherte eingangs, dass die Bank gerne die von dem verstorbenen OKV-Vorsitzenden Gerhard Bihler begonnene Zusammenarbeit fortsetze. Dies sei bereits der 10. Raiffeisenkalender - ein kleines Jubiläum.

Künstler können loslassen

"Künstler zeichnet aus, dass sie einen neuen Blick auf die Welt werfen, denn Künstler können loslassen. Sie kleben nicht am Bisherigen und klammern nicht am Vertrauten", sagte Ott bei der Vernissage, der Stadträte aller Fraktionen, Vertreter der örtlichen Schulen und OKV-Mitglieder beiwohnten. Die Ausstellung zeige erneut, dass OKV und Bank gut zusammenpassen und diese Partnerschaft trage auch in die Zukunft. "Unser Raiffeisenkalender hat weiter Bestand. Wir fungieren gerne als Brücke zur Kunst."

Stadtrat Norbert Freundorfer lobte das Geldinstitut, das den Künstlern die Möglichkeit gebe, ihre im Kalender abgedruckten Bilder auszustellen. "Das soll weiter Tradition haben", sagte er auch im Namen des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß. "Sie bereichern mit ihren Kunstwerken den Alltag", betonte Vorsitzende Irene Fritz und stellte die 13 Bilder vor. Das Titelblatt stammt von Gerda Moser. Sie zeichnet auch zusammen mit Sieglinde Joisten verantwortlich für Organisation und Aufbau der Ausstellung. Gerda Moser, bekannt für ihre Landschaftsbilder, nannte ihr Titelbild "Es grünt...".

In München lebt Jos K. Biersack, der als Aquarellist eine Urlandschaft mit dem Titel "Horizont" vorlegt und den Kalender mit dem Monat Januar eröffnet. Mit der fröhlichen Maskerade "Clodette und Jeanette" hat Renate Kummert den Februar karnevalistisch aufgearbeitet. Ein etwas anderes Landschaftsbild zeichnet Reinhold Schultes mit seiner "Baumblüte in Mallorca". Es ist ein erkennbares Motiv der Gegend, und es sind Spaziergänger zu sehen, die diese Landschaft genießen, sagte Fritz.

"Kastanien im Frühjahr" nennt Anke Aschenbrenner ihr Bild für den Monat April. Stefan Ullrichs Ölbild zeigt eine Frau, die ein Kind Huckepack trägt: "Auf dem Weg nach Hause". Juliane Link präsentiert ein zartes Farbspiel, das zum "Schneckenhaus" führt. Den Juli hat Gerti Münch aus Mantel gestaltet mit ihrem Werk "Einer schützt den anderen". Eine neue Variante der Landschaftsmalerei zeigt Martin Rindler mit "August". Er malt mit Temperament vor Ort. Im September blühen die "Hortensien" von Elisabeth Eiselbrecher.

Das Oktober-Motiv erschuf Roland Lein in Mischtechnik: "Bootshafen am Chiemsee". "Mit kalten Farben erforschte die Künstlerin die Tiefe für den Monat November", sagte Irene Fritz über das Werk von Claudia Biller-Fütterer. Schließlich legte Gisela Walbrunn alle Spektralfarben in ihr Bild "Klangwellen".

Direktor Bernhard Wolf dankte Irene Fritz mit Blumen für die detaillierten Erläuterungen und überreichte einen Spendenscheck über 1000 Euro. Er lud zu interessanten Gesprächen und einem Rundgang ein.
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