Neuer Hort für Pfadfinder

Die SPD Stadtmitte schaute sich bei den Pfadfindern um: (von links) Ortsvorsitzender Wolfgang Göldner, Gruppenleiter Christoph Pausch, SPD-Stadträtin Sema Tasali-Stoll, Gruppenleiter Thomas Kopp und SPD-Mitglied Hubert Hautmann. Stehend hinten die Jungpfadfinder der "Elefanten- und Tiger-Gruppe" sowie Helmut Weiß von der SPD. Bild: Dobmeier

Die Pfadfinder vom "Stamm Thomas Morus" sind im September vom Pfarrheim Herz Jesu in den Hortgarten am Ludwig-Wolker-Weg umgezogen. Dies war einer der Punkte über die sich die SPD-Stadtmitte bei einem Besuch informierte.

"Die ersten Pfadfinder gründeten sich in England durch Robert Baden-Powel und kamen 1907 nach Deutschland", berichtete der Weidener Gruppenleiter Christoph Pausch. Daraus entstand die weltweit größte Jugendorganisation in vielen Ländern mit über 40 Millionen Mitgliedern. Das Hauptaugenmerk der Pfadfinder liegt im Engagement für andere Menschen.

Über die Arbeit der Pfadfinder informierte sich die SPD-Stadtmitte unter der Regie von Ortsvorsitzenden Wolfgang Göldner und Stadträtin Sema Tasali-Stoll. Etwa 120 Jugendliche bilden vier Gruppen von 7 bis 20 Jahren im "Stamm Thomas Morus". In Weiden gehen die Pfadfinder bis auf das Jahr 1931 zurück mit Unterbrechung nur zu Kriegszeiten.

Die Kinder lernen dabei Selbständigkeit und die Improvisation für viele Lebenssituationen. Altersgemäß wir der Dienst an der Gemeinschaft angepasst. So starteten die Jungpfadfinder von September bis Dezember Abende an der Clausnitzer-Grundschule und bastelten Kerzen und Weihnachtskarten. Der Erlös daraus ging an das Kinderhaus Windischeschenbach. Gemeinsame Unternehmungen sind die Gruppenstunden, Hüttenwochenenden mit Wanderungen oder Besuche in der Weidener Thermenwelt sowie im Eisstadion.

Gruppenleiter Matthias Kopp erläuterte den Umzug vom Pfarrheim Herz Jesu in den Hortgarten am Ludwig-Wolker-Weg, wo sie die Pfarrgemeinde St. Josef seit September auf nahm. Wenn das Wetter schlecht ist, bieten die Gruppenräume dort der Eltern-Kind-Gruppe Unterschlupf. In zwei älteren Gebäuden im Hortgarten finden die Gruppenstunden statt, wovon die Pfadfinder das kleinere in Eigenregie etwas renovierten und einen Holzofen installierten. Die Kleinsten bis 9 Jahre sind die "Wölflinge", bis 12 Jahre reicht die Altersklasse der Jungpfadfinder. Die "Wölfe" sind im Alter von 13 bis 15 Jahren und die Jugendlichen von 16 bis 20 Jahren sind die "Rover". Zehn Gruppenleiter betreuen die Jugendlichen, von denen die Hälfte weiblich ist. Die Ausbildung zum Gruppenleiter dauert eineinhalb Jahre und schließt mit einem international anerkannten Zertifikat ab.

Möglicherweise Spende

Der Förderverein der Pfadfinder betreibt die Blockhütte am Fischerberg mit 36 Betten. Diese für die Gruppenstunden zu beheizen, sei zu kostspielig und der Fahrtaufwand für die Jugendlichen jede Woche zu groß. SPD-Ortsvorsitzender Wolfgang Göldner lobte die Gruppendynamik. Er möchte den Pfadfindern möglicherweise eine Spende aus Erlösen des SPD-Sommerfestes zukommen lassen. Dies müsse er aber noch mit seiner Vorstandschaft absprechen. Denn auch Teilnehmer, deren Eltern nicht "wohl betucht" sind, sollen von den Aktionen nicht ausgeschlossen werden.
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