Neuwahlen beim CSU-Arbeitskreis Außenpolitik
Wunder an der Spitze

Der neue Bezirksvorstand des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (von links): 1. Reihe: Harald Puckschamel, Andreas Otterbein, Peter Wunder, Christoph Obracaj, Rudolf Schmitzer, 2. Reihe: Christa Tröster, Christian Eiban, Alan Ribica, Harald Schwartz, Daniel Müller, Michael Hösl, 3. Reihe: Josef Tröster, Ronny Kühnel, Johann Weber, Xaver Weber, Thomas Schmid, 4. Reihe: Elisabeth Müller, Elisabeth Schütz. Bild: nib
Der Bezirksverband des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU wählte Peter Wunder zum neuen Vorsitzenden.

Der bisherige Vorsitzende Thomas Schmid blickte im Hotel-Gasthof Wolfringmühle auf seine zehn Jahre im Vorstand zurück. Vor allem im vergangenen Jahr sei sehr viel Arbeit angefallen und deshalb so manches zu kurz gekommen. Es habe berechtigte, konstruktive Kritik gegeben. Er habe sich deshalb entschieden, nicht mehr anzutreten. Der ASP zählt 404 Mitglieder und verzeichnete 16 Neuzugänge im letzten halben Jahr.

"Die Welt brennt - und wir sehen es nicht", beschrieb der neu gewählte Bezirksvorsitzende und Schwandorfer Kreisvorsitzende Peter Wunder die politische Situation. Für jemanden, der sich über viele Jahre mit sicherheitspolitischen Fragen beschäftigte, war dies laut Wunder aber vorauszusehen. Für ihn fehlt es an einem außen- und sicherheitspolitischem Konzept auf verschiedenen Ebenen. Der ASP sei bereit, an Lösungen mitzuarbeiten. Vor allem gelte es, die Frage "was wollen wir mit dieser Armee?" in den Mittelpunkt zu rücken. Hier diskutieren laut Wunder zurzeit die Lobbyisten der Wehrindustrie zu viel.
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