Nigeria-Connection

Jeder Internetnutzer kennt Scam-Mails - und löscht sie. Seit den 80er Jahren werden massenweise Briefe (erst Fax, jetzt E-Mail) verschickt, in denen große Summen versprochen werden. Absenderland war und ist häufig Nigeria.

Die Story ist immer ähnlich. Ein Beispiel: Wenn der Angeschriebene afrikanischen Geschäftsleuten behilflich ist, riesige Dollarbeträge aus dem Land zu schaffen, wird er mit einem satten Anteil belohnt. Bekundet jemand Interesse, erhält er offiziell aussehende Schreiben von Banken, in denen er als Empfänger der Summen eingetragen ist. Die Freigabe wird durch Fantasiebehörden bestätigt. Dann werden Gebühren fällig. Die Auszahlung der Millionen verzögert sich immer wieder.

Es ist kein einziger Fall bekannt, in dem es zur Überweisung der Millionen kam. Alles Gezahlte war verloren. (Quelle: BKA)
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