"Nordoberpfälzer Wundforums" über "Wunde und Druck": Vorträge und Workshops
Druck rausnehmen

Das Organisationsteam des 3. Nordoberpfälzer Wundforums (von links): Dr. Eberhard Müller, Brigitte Ramming, Jörg Rothballer, Lydia Götz, Johanna Grünthaler, Christine Bertram und Dr. Georg Aderbauer. Bild: Otto

Es ist ein Thema, das sehr viele Menschen in medizinischen Berufen angeht: "Wunde und Druck". Dies ist auch der Titel des dritten "Nordoberpfälzer Wundforums" am Samstag, 10. Oktober.

Fünf Vorträge und zwei Workshops richten sich von 8.30 bis 16 Uhr in der Hochschule unter anderem an Ärzte, Pflegekräfte, Podologen oder Fachleute aus Sanitätshäusern. "Die Zielsetzung ist zum einen, Experten aus dem Gesundheitssektor umfassend zu informieren, aber auch, die Vernetzung untereinander zu verbessern", erklärt Dr. Eberhard Müller. Der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Klinikum Weiden ist Referent und gehört zum Organisationsteam für die Fachveranstaltung.

Das Vortragsprogramm deckt ein großes Spektrum der Thematik Wundversorgung und Prävention ab. Den Anfang macht die Wund-Expertin Ulrike Bergjohann. Sie spricht über "Hygiene im Wandel der Zeit - Körperhygiene aus Sicht des Patienten". Anschließend klären Dr. Eberhard Müller und die Gefäßassistentin Lydia Götz über "Druckkatastrophen und wirksame Vermeidungsstrategien" auf.

Workshops am Mittag

Während der Mittagspause werden zusätzlich zwei Workshops angeboten, zu denen eine Anmeldung erforderlich ist. Sollten am Veranstaltungstag noch Plätze frei sein, sind Anmeldungen auch noch kurzfristig möglich. Themen der Workshops sind "Ver(h)minderung von Druck und Scherkräften bei der Bewegung von Patienten" und "Hautpflege und Wundrandschutz".

Den Nachmittag beginnt Professor Lukas Prantl vom Hochschulzentrum für Plastische Hand- und Wiederherstellungschirurgie der Universität Regensburg. Thema: "Neue Behandlungen von Druckulcera durch die Plastische Chirurgie."

Dr. Konstantin Kirchmayr, Internist, Angiologe und Phlebologe aus Amberg widmet sich anschließend der Frage: "Warum heilt die Wunde ohne Kompression nicht ab?" Den Abschluss des Referenten-Programms bildet der Vortrag des Internisten und Diabetologen Dr. Georg Aderbauer. Er fragt: "Kann durch Essen eine Wunde heilen?" Nach den Vorträgen stellen sich die Experten den Fragen der Besucher. Begleitet wird die Veranstaltung von einer themenbezogenen Industrieausstellung.
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