Notarin Dr. Claudia Greipl über "richtiges Vererben und Verschenken"
Zu Lebzeiten vorsorgen

"Ein notarielles Testament lohnt sich in jeden Fall" - das riet Notarin Dr. Claudia Greipl (rechts) bei den SPD-Senioren mit Vorsitzender Ursula Kinner. Bild: Dobmeier
Soll Vermögen zu Lebzeiten verschenkt oder besser nach dem Tod vererbt werden? Eine Frage, die sich viele stellen. Nur wer sich rechtzeitig mit der Vermögensübertragung beschäftigt, kann Fehler vermeiden. Wie man es richtig macht, darüber referierte Notarin Dr. Claudia Greipl beim Politischen Frühschoppen der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus.

Vorsitzende Ursula Kinner freute sich über zahlreiche Zuhörer im "Bräustüberl". Wie muss ein gültiges Testament aussehen? Genügt es handschriftlich - oder ist ein notarielles besser? Soll man sein Vermögen schon zu Lebzeiten an seine Kinder verschenken - und ist damit der Pflichtanteil abgegolten? Greipl gab wichtige Informationen und wies auf Risiken hin. Wer ein Testament aufsetze, könne Streit zwischen den Erben verhindern, sagte sie.

Die Referentin riet aber, auf die Hilfe eines Notars zurückzugreifen. Die Kosten orientierten sich am zu vererbenden Vermögen. Außerdem gelte das notarielle Testament als Erbnachweis, daher benötigt der Bedachte keinen Erbschein. Er sei damit sofort handlungsfähig, das Warten auf den Nachlassschein entfalle.

Vorsitzende Ursula Kinner wies auf den Josefi-Preisschafkopf am 22. März um 9.30 Uhr im Bräustüberl hin. Am Mittwoch, 1. April, referiert Bürgermeisterin Margit Kirzinger aus Waidhaus zum Thema "Grenzland früher und heute". Die Besichtigung der Porzellanfabrik Seltmann in Erbendorf findet am 15. April statt.
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