NT/AZ-Telefonaktion heute von 18 bis 19 Uhr zum "Deutschen Lebertag"
Lebererkrankungen können jeden treffen

Entgiftung des Körpers, Steuerung des Stoffwechsels und Hormonhaushaltes oder Verwertung von Nährstoffen - die Leber ist das größte Organ unseres Körpers. Als zentrales Stoffwechselorgan übernimmt sie zahlreiche lebenswichtige Aufgaben. Bei unserer heutigen Telefonaktion von 18 bis 19 Uhr steht sie im Mittelpunkt.

Die Leber ist für uns lebensnotwendig, auch wenn wir ihr meist nur wenig Aufmerksamkeit schenken. Dabei sind Lebererkrankungen viel häufiger als vermutet. Die Ursachen dafür sind vielseitig: Unsere Leber kann durch falsche Ernährung, Alkohol, Störungen des Immunsystems und - nicht zu vergessen - durch Viren krank werden.

Lebererkrankungen können jeden treffen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensweise. Das Tückische an vielen Lebererkrankungen ist, dass sie sehr lange unbemerkt bleiben können. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Leistungsabfall können erste Zeichen einer Lebererkrankung sein, allerdings sind sie wenig spezifisch. Hinweis auf eine Lebererkrankung sind häufig erhöhte Leberwerte, die durch eine einfache Blutkontrolle beim Arzt bestimmt werden können. Wenn Lebererkrankungen früh erkannt werden, lassen sie sich häufig noch gut behandeln und durch Änderung des Lebensstils beeinflussen. Daher ist die Früherkennung von Lebererkrankungen so wichtig.

Anlässlich des 15. Deutschen Lebertages, der von der Deutschen Leberstiftung, der Deutschen Leberhilfe und der Gastro Liga veranstaltet wird, stehen bei der Telefonaktion des Medienhauses Der neue Tag / Amberger Zeitung am Donnerstag, 20. November, drei Experten am Telefon zum Thema "Leber" Rede und Antwort:

Prof. Dr. med. Volker Groß, Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum St. Marien Amberg, beantwortet von 18 bis 19 Uhr gemeinsam mit Dr. med. Gabriele Birkofer, Chefärztin der Inneren Medizin I am St. Anna-Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg, und dem niedergelassenen Internisten und Gastroenterologen Dr. med. Michael Köllinger die Fragen der Leserinnen und Leser rund um die Leber und Lebererkrankungen.
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