Oberbürgermeister kontert Vorwürfe von VHS-Chef
Seggewiß "entsetzt"

Weil die Berufsschulturnhalle am Stockerhutweg zur Notunterkunft wurde, ist sie derzeit gesperrt. Die VHS hätte sich im Vorfeld bessere Informationen darüber gewünscht - die Stadt weist alle Vorwürfe zurück. Bild: Hartl
"Aufs Schärfste" weist Oberbürgermeister Kurt Seggewiß Vorwürfe zurück, er habe die VHS nicht ausreichend informiert über die Schließung der Berufsschulturnhalle. Wie es in einer Pressemitteilung der Stadt vom Dienstag weiter heißt, sei der Notfallplan, Flüchtlinge dort unterzubringen, seit zehn Monaten bekannt gewesen. Dass es ernst werde, habe die Stadt am Samstagmittag erfahren. Am folgenden Morgen habe der OB eine Führungskraft der Volkshochschule informiert. Seggewiß zeige sich deshalb "entsetzt" von Vorwürfen des VHS-Geschäftsführers Stefan Frischholz. "Ich habe kein Verständnis für solche Äußerungen vom Urlaubsort", während andere in der Stadt geholfen hätten, einen Notfall zu bewältigen, so Seggewiß, der darauf verwies, dass Frischholz auch Angestellter der Stadt, nämlich der Kämmerei, ist. Frischholz, der zurzeit im Urlaub ist, hatte dem NT - als VHS-Chef - gesagt, die Stadt habe vor der Sperrung schlecht informiert und die Volkshochschule im Stich gelassen. Die VHS nutzte Teile der Halle für Kurse.
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