Oberpfälzer die stärkste Gruppe

Sie haben kein Zuckerschlecken vor sich: Zweieinhalb Jahre Ausbildung im 26. Seminar bei der Bereitschaftspolizei in Sulzbach-Rosenberg stehen den 110 angehenden Beamten bevor - 22 Frauen, 88 Männer.

Das Gros der 100 bayerischen Neu-Polizisten kommt aus der Oberpfalz (32), gefolgt von Mittel- (27) und Oberfranken (28). Der Rest verteilt sich auf Niederbayern (15), Oberbayern (3) und Schwaben (2). Dazu gesellen sich fünf weitere aus anderen Bundesländern sowie je einer aus Italien, Russland und gar Thailand. Angetreten haben sie alle ihren Dienst bereits am 1. März.

Gestern begrüßte sie Bürgermeister Michael Göth traditionell im historischen Rathaussaal der Herzogstadt. Dies tat auch Leitender Polizeidirektor Josef Strobl, Abteilungsführer der VII. Bereitschaftspolizeiabteilung. Er verhieß den jungen Frauen und Männern, sich für einen der "abwechslungsreichsten und interessantesten Berufe in unserer Gesellschaft" entschieden zu haben.

Als Beispiele für mögliche künftige Aufträge führte er den täglichen Streifengang durch Sulzbach-Rosenberg ("um dem Sicherheitsgefühl der Bevölkerung Rechnung zu tragen) ebenso an wie die "anstehende Großeinsatzlage des G7-Gipfels im Juni". Dass damit Einschränkungen im persönlichen Bereich und der Privatsphäre auftreten werden, ließ Strobl nicht unerwähnt. Dies sollten sich die künftigen Polizeibeamten vor ihrer Bewerbung schon reiflich überlegt haben - sonst hätten sie sich wohl nicht für diese Laufbahn entschieden.

Was sie bewegt hat und von welcher Motivation sie sich getrieben sahen, darüber sprach unsere Zeitung - stellvertretend für alle anderen - mit drei Dienstanfängern. Alle hatten vor diesem Schritt bereits einen anderen Beruf erlernt. Eine hat gar zwei kleine Kinder. (ben)
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