Oberpfalzderby in Weiden

Die Blue Devils möchten nach dem Derby am Freitag nur zu gerne eine Ehrenrunde drehen. Ob es für einen Sieg gegen den EV Regensburg reicht? Bild: Gebert

Die Oberliga Süd scheint wesentlich ausgeglichener zu sein als im Vorjahr. Nach vier Spieltagen ist kein Team mehr ungeschlagen und ohne Sieg ist nur noch der EV Füssen. Die Blue Devils sind gut gestartet und freuen sich nun auf das erste Top-Spiel der noch jungen Saison.

Derby-Fieber in Weiden und Selb, Schlagerspiele in Freiburg und Regensburg: Die Spieltage Nummer fünf und sechs in der Oberliga Süd dürften für hohe Zuschauerzahlen sorgen. In der Oberpfalz steht am Freitag, 10. Oktober, das Duell zwischen den Blue Devils Weiden (6. Platz/6 Punkte) und Spitzenreiter EV Regensburg (1./9) im Blickpunkt. Zwei Tage später, am Sonntag, 12. Oktober, steigt das Oberfrankenderby VER Selb (3./8) gegen die Bayreuth Tigers (4./8).

Während Selb und Bayreuth am vergangenen Wochenende jeweils die erste Niederlage kassierten und damit die Plätze eins und zwei einbüßten, zogen Regensburg und der EHC Freiburg (2./9) mit der optimalen Ausbeute von sechs Zählern vorbei. Ob beide Teams beim direkten Aufeinandertreffen am Sonntag in der Donau-Arena noch ganz oben stehen, wird sich zeigen. Die Regensburger müssen am Freitag wie bereits erwähnt in der Weidener Hans-Schröpf-Arena bestehen, die Breisgauer empfangen den amtierenden Oberliga-Süd-Meister VER Selb.

Sonntag in Klostersee

Die mit einer ausgeglichenen Bilanz - zwei Siege, zwei Niederlagen - gestarteten Blue Devils werden gegen den Rivalen aus der Bezirkshauptstadt sicherlich besonders motiviert sein. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an die vergangene Katastrophen-Saison, als in acht Oberpfalzderbys nur ein Sieg (3:1 in Regensburg im vorletzten Play-down-Spiel) gelang. Am Sonntag reist die Mannschaft von Coach Fred Carroll nach Grafing zum heimstarken EHC Klostersee (5./7), der in seinen ersten beiden Heimspielen sechs Punkte holte.

Neben Regensburg und Freiburg verbuchte am vergangenen Wochenende nur noch Aufsteiger ERC Sonthofen (7./6) die volle Punktausbeute. Die Allgäuer scheinen mit den Siegen in Weiden und gegen Klostersee in der neuen Umgebung angekommen zu sein. 31 Kilometer Luftlinie entfernt hängt der Haussegen schief. Traditionsverein EV Füssen (12./0) hat vier Mal verloren, die wenigsten Tore (9) erzielt und die meisten Gegentreffer (27) kassiert. Marcus Bleicher zog die Konsequenzen und trat als Teammanager zurück. Beim Kader deuten sich Veränderungen an.

Die Scorerliste zeigt aus nordbayerischer Sicht ein erfreuliches Bild, denn die "Top 9" kommen aus der Region. Die Regensburger David Stieler (18 Punkte) und Louke Oakley (14) führen vor Jared Mudryk (Selb/12), Marcel Waldowsky (Weiden/12), Kyle Piwowarczyk (Selb/10), Vitali Stähle (Regensburg/10), Craig Voakes (Weiden/8), Vladimir Nikiforov (Weiden/8) und dem Bayreuther Andreas Geigenmüller (8). Bei den Torjägern liegt Oakley (8 Tore) vor Valentin Scharpf (Klostersee), Stieler und Voakes (alle 6) sowie Mudryk und Nikiforov (beide 5).

5. Spieltag

Freitag, 19.30 Uhr: EHC Freiburg - VER Selb, EC Peiting - TSV Erding, EV Füssen - Deggendorf Fire; 20 Uhr: Blue Devils Weiden - EV Regensburg, EHC Bayreuth - EHC Klostersee, ERC Sonthofen - EC Bad Tölz

6. Spieltag

Sonntag, 17.30 Uhr: EHC Klostersee - Blue Devils Weiden; 18 Uhr: VER Selb - EHC Bayreuth, TSV Erding - EV Füssen, EV Regensburg - EHC Freiburg; 18.30 Uhr: Deggendorf Fire - ERC Sonthofen; 19 Uhr: EC Bad Tölz - EC Peiting
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