Oberstleutnant Christian Kiesel übernimmt das Weidener Bataillon am 17. Dezember
Franke führt die Artilleristen

Oberstleutnant Christian Kiesel übernimmt am 17. Dezember das Kommando über das Artilleriebataillon 131. Bild. hfz
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
03.11.2015
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Er trägt das Rot der Artillerie und zwar schon, seit er bei der Bundeswehr ist. Am 7. Dezember kommt Oberstleutnant Christian Kiesel nach Weiden: Beim feierlichen Appell am 17. Dezember übernimmt der 40-jährige Generalstabsoffizier als Nachfolger vom Oberstleutnant Wolfgang Schmidt das Kommando über das Artilleriebataillon 131.

Der gebürtige Würzburger, der derzeit mit Frau und Tochter in Sennfeld bei Schweinfurt lebt, tritt nach dem Abitur im Jahr 1994 als Offizieranwärter beim Panzerartilleriebataillon 285 in Münsingen ein. Es folgt bis 1997 die Ausbildung zum Offizier in der Artillerietruppe und danach bis 2001 das Studium der Betriebswirtschaftslehre der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Dann geht's wieder zurück in die Truppe, zum Panzerartilleriebataillon 2 in Hessisch-Lichtenau. Kiesel dient als Zugführer und schließlich als Batteriechef, meistert 2005/2006 einen ISAF-Auslandseinsatz. Für die nächsten beiden Jahre ist Kiesel vor allem Lehrer und Erzieher, als Hörsaalleiter und Inspektionschef in der Unteroffizierausbildung an der Artillerieschule in Idar-Oberstein.

An der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg qualifiziert sich der Franke 2007 bis 2009 als künftiger Generalstäbler für höhere Aufgaben. Die Verwendung als Referent im Bundesministerium der Verteidigung folgt.

2011 lernt Kiesel die Oberpfalz kennen. Als Chef der Planungsabteilung (G 3) der Panzerbrigade 12 kommt er für zwei Jahre nach Amberg. Bereits 2012 wechselt er als Adjutant und Leiter des Leitungsbüros ans Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr nach Köln. Seit einem Jahr ist er Dezernatsleiter für Einsatzauswertung der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim, der auch das Weidener Artilleriebataillon unterstellt ist.

Oberstleutnant Wolfgang Schmidt, der seit Herbst 2013 das Bataillon 131 führt, wechselt als Dezernatsleiter zum Ausbildungskommando nach Leipzig. Er hatte als "Manager des Umzugs" vor allem die Neuaufstellung des Artilleriebataillons 131 in Weiden zu organisieren.
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