Ohne Lampenfieber aufgespielt

Wenn sich 31 Musikanten versammeln, dann ist sicher einiges geboten. Im Gasthaus Dorn zeigten sie enorme Vielfalt und Professionalität beim Zusammenspiel mit anderen Gruppen. Und ein Junger bewies dabei erstmals sein großes Talent.

Das Musikantentreffen im Gasthaus Dorn erfreute wieder zahlreiche Zuhörer. Auch wenn der Saal nicht alle Gäste aufnehmen konnte, die Musik drang auch durch zu den Leuten in den sich anschließenden Räumen.

Gute Mischung

Marco Brunner, dem Organisator dieses inzwischen 21. Treffens, gelang es wieder, eine gute Mischung von Musikern zu motivieren. Quetschn, Klarinetten, Blechblasinstrumente in allen Größen und ein Zupfbass wirkten zusammen und erhielten rhythmische Unterstützung durch das Schlagzeug mit Anne Renner an den Trommeln.

Opa und Enkel

Die "Kirchenreinbacher Spitzboum", deren Jugendgruppe "Zworaloi", die "Hubertusmusikanten", "Zwei mit Kraut", beide aus Hirschbach, "Vullgas" aus Eschenfelden, das "Eschenbacher Allerlei", "Hartl und Hans" aus Holnstein, Hans-Jürgen Pickel aus Högen und Bernhard Luber aus Sulzbach-Rosenberg sorgten dafür, dass die volkstümlichen Klänge Schlag auf Schlag folgten. Der Pesold-Opa aus Königstein hatte mit seinem 13-jährigen Enkel Kilian Guttenberger den jüngsten Musiker dabei, der wie die Großen mit einer Sicherheit und ohne jedes Lampenfieber seine Beiträge "lieferte".

Märsche, Schottische, Bairische und Landler gehörten zum bodenständigen Repertoire. Dazu gab es Gesangseinlagen und Gstanzln.

In der letzten halben Stunde steuerte das fünfstündige Programm dem Höhepunkt entgegen, als sämtliche Musiker gemeinsam beliebte heimatliche Stückln im Big-Band-Sound erklingen ließen.
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