Ortliebs setzen Tradition des großen Familientreffens in Weiden fort
Sie tun es seit 20 Jahren

Ein großes Hallo der Ortlieb-Cousinen und -Cousins gab es heuer in Weiden, dem Wohnort von Günter Ortlieb (hinten, Zweiter von rechts), den viele noch als ehemaligen Platzmeister der Stadt kennen dürften. Besonders gefallen hat den Besuchern die Altstadt, inklusive des Alten Rathauses, auf dessen Treppe das Erinnerungsfoto entstanden ist. Bild: hfz
Einst waren es neun Geschwister, die Anfang des 19. Jahrhunderts in Klosterlechfeld in Schwaben aufwuchsen. Sie mussten frühzeitig von zu Hause fort, um in der Ferne ihr Glück zu suchen. Auch wenn die sieben Brüder und zwei Schwestern nicht mehr leben, sind die Familienbande so stark, dass deren Kinder vor 20 Jahren übereinkamen, sich künftig jedes Jahr um die fast gleiche Zeit jeweils an einem anderen Ort zu treffen. Diesmal kamen die Cousins und Cousinen aus ganz Deutschland in die Oberpfalz nach Weiden.

Die Stadt, in der einer ihrer Onkel in den 30er Jahren sesshaft wurde. Der Ortlieb-Willi ist noch in guter Erinnerung, bekannt in Weiden als Boxfunktionär und späterer Boxpräsident von Bayern sowie als Beamter bei der Stadt als Leiter der Preis- und Lebensmittelüberwachung.

Die auswärtigen Teilnehmer waren überrascht von der Schönheit der Stadt Weiden mit ihrem einerseits historischen, andererseits modernen Erscheinungsbild. Ausgehend vom "Klassik Hotel am Tor" konnte alles stadtnah erkundet werden. Nach der interessanten Stadtführung waren alle begeistert von der Weidener Altstadt mit ihren prächtigen Giebelhäusern. Beim Flanieren durch die Innenstadt fiel besonders auf, wie hoch der Bevölkerungsanteil junger Leute hier ist.

Altstadt mit Atmosphäre

Am Tag danach ging es mit dem Stadtbus hinaus ins Warenverteilzentrum der Firma Witt. Nach einem beeindruckenden Vortrag mit anschließender Betriebsführung war man sichtlich erstaunt über die große Dimension der Warenversendung in die ganze Welt. Ein Besuch im Werksverkauf der Porzellanfabrik Seltmann und ein Shopping im Fachgeschäft des Witt-Versandhauses rundeten die Fahrt ab.

Die Gruppe war geradezu verliebt in die einzigartige Atmosphäre der Altstadt mit ihren überaus zahlreichen Außencafés und fühlte sich an die Piazza einer norditalienischen Stadt erinnert. Beim Plausch mit hiesigen Gästen musste sie sich erstmals mit dem Oberpfälzer Dialekt auseinandersetzten.

Die Verwandtengruppe genoss die vorzügliche Bewirtung in den urigen Wirtsstuben und machte dabei auch angenehme Bekanntschaft mit dem vom Hörensagen empfohlenen süffigen Oberpfälzer Zoiglbier.

Mit neuen Eindrücken vom Oberpfälzer Wald und nach der Bekanntschaft mit netten Leuten kehrten die auswärtigen Ortliebs in ihre Heimatorte in ganz Deutschland zurück.
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