Osterbrunnen: alles echt

Brauchtumspflege: Die Kinder der "Altbairischen" verschenkten zur Segnung des Osterbrunnens am Oberen Markt Ostereier. Für die 2500 handbemalten Hühnereier des Osterbrunnens gilt: bitte hängen lassen und nicht drücken. Im letzten Jahr mussten Dutzende der filigranen Kunstwerke ersetzt werden. Bild: hcz
(hcz) Gehört ein Osterbrunnen zu Weiden? Bürgermeister Lothar Höher stellte am Samstag fest, dass ein Osterbrunnen "Nordbayerische Tradition" sei. Da Weiden eine der schönsten Altstädte Nordbayerns habe, sei er also nicht fehl am Platz. Nachdem es laut Heimatring-Vorsitzenden Günther Magerl auf den Osterbrunnen im letzten Jahr nur positive Resonanz gegeben habe, habe der Heimatring heuer zum zweiten Mal den Brunnen vor dem Alten Rathaus mit tausenden Eiern und grünen Girlanden geschmückt.

Anita Uschald hat 180 neue Gänseeier bemalen, dazu kommen 2500 handbemalte Hühnereier. Die prächtige Krone wurde von Johann Hagn umgestaltet. Magerl dankte allen fleißigen Helfern und hatte eine Bitte an die Bevölkerung: Man möge auf die "Druckprobe" verzichten. Die Pfarrer Markus Schmid und Hans-Martin Meuß segneten den Brunnen. Die Kindergruppe des Volkstrachtenerhaltungsvereins "D'Altbairischen" verteilte Ostereier an die Zuschauer. Christian Stahl, Türmer von St. Michael, machte durch Fanfarenklänge auf die Veranstaltung aufmerksam.
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