Ostmarkkaserne noch auf Jahre Baustelle

Rund 20 Millionen Euro investierte das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach in die Modernisierung der Ostmarkkaserne. Dies bestätigten erstmals Kommandeur Oberstleutnant Wolfgang Schmidt sowie sein Stellvertreter und Kasernenkommandant Major Eric Schröter. Dabei ist ein Ende der Bauarbeiten derzeit noch nicht absehbar.

Der uneingeschränkte Betrieb in der Ostmarkkaserne sei möglich, versichern die Offiziere. "Wir können das machen, was wir machen sollen." Bisher fehlten jedoch Zeit und Geld für eine optimale Ausstattung. "Da wird noch einiges nachgesteuert", verspricht Schmidt. Spätens 2017/18 werde die Kaserne so aufgerüstet sein, dass sie allen Anforderungen entspreche.

Derzeit im Bau sind der neue Turm-Trainer (eine Million Euro) sowie die Halle für die Aufklärungsdrohne KZO und deren Nachfolge-Modelle (zwei Millionen Euro). Sogar auf 24 Monate Bauzeit veranschlagt ist die Waffenkammer, die besondere Sicherheitsauflagen erfüllen muss. Hier sind Kosten von ebenfalls zwei Millionen Euro im Gespräch.

Noch nicht entschieden ist über die Investitionen, die für das Sanitätsversorgungszentrum und den Sanitätsunterstützungszug erforderlich sind. Im langfristigen Programm ist die Grundsteinlegung für das "San-Zentrum" für das Jahr 2018 vorgesehen. Die geschätzten Investitionskosten liegen bei rund 4,5 Millionen Euro. (wd)
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