"Panhandle Mystery Band" überzeugt im "Salute"
Enorme Band-Breite

Eine Rockröhre par excellence: Die kamerunische Sängerin Alice Elombat und die "Panhandle Mystery Band" mischten im "Salute" auf. Bild: lst
Blues-a-Billy, Roots Rock, Boogie, Country und Rock'n' Roll - das alles mit enormer Rauheit und einem Schuss Punkrock: Auf diesen Nenner ließ der Auftritt der "Panhandle Mystery Band" im Rothenstädter Rockmusikclub "Salute" bringen. Das Ganze garniert mit Gesang der Kamerunerin Alice Elombat, einer Freundin von Gitarrist Franz Schedlbauer.

Mike Wilfahrt (Drums/Washboard), Christian Schweiger (Bass/Vocals) und Schedlbauer (Gitarre/Vocals) sind die drei Gründungsmitglieder der Band. Sie sind dem Blues bereits mehr als einmal begegnet und bringen diese persönliche Note in das musikalische Geschehen mit ein. So auch im "Salute".

Das nach eigenen Aussagen "On the swamp side of Germany" - also in Roding - beheimatete Trio "Panhandle Mystery Band" beschwörte auch auf der Kneipenbühne in seiner Musik die raue Kraft des Roots Rock. Seit nunmehr über einem Jahrzehnt in dieser Besetzung aktiv, absolvierten die "Panhandles" zahlreiche Auftritte in und um Bayern. Sie spannten im "Salute" ihren musikalischen den Bogen vom Rock'n'Roll, Blues und Surf (von hierzulande nahezu unbekannten Acts wie den "Paladins", "Otis Rush", "Hollywood Fats", "Nick Curran" oder "Hound Dog Taylor") bis hin zu würdigen Hommagen an die Musikgrößen.

Songs wie "Stray cat strut" von den "Stray Cats", "Valerie" von Amy Winehouse, "I'd rather go blind" von Beyonce oder "Red House" von Jimi Hendrix zeigten die ungemein große musikalische Bandbreite der Band. Mit Sängerin Alice Elombat hatte das Trio zudem in Rothenstadt eine absolute Ausnahmekönnerin ihres Faches dabei.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.