Parksteiner Straße: Anwohner klagen CSU ihr Leid
Zu flotte Fahrer, zu viele Parker

Mit den privaten Tempokontrolleuren verknüpfen sich Hoffnungen. Sobald die Stadt sie beauftragt habe, werde es sicher einfacher, Geschwindigkeitskontrollen an brisanten Stellen zu veranlassen. Das versprach CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch am Mittwochabend bei der Ortsbegehung an der "Rennstrecke" Parksteiner Straße. Anwohner klagen dort über die flotte Fahrweise mancher Autofahrer.

Die Christsozialen wurden jedoch vor allem in den Weidener Westen gerufen, weil sich die Nachbarschaft dort über die Parkzustände um das Appartement-Gebäude der Friseurschule Müller in der Parksteiner Straße 65 beschwert. Eingeladen hatte CSU-Ortsvorsitzender Dr. Roland Nitsche.

Es sei anders, wenn man feste Nachbarn habe, sagte er. "Aber hier wechseln die Mieter ja alle drei Monate." Den 34 Wohneinheiten stünden nur 15 Stellplätze gegenüber. Viel zu wenig, wie die CSU betonte. Das Ergebnis ist nach Ansicht der Anwohner - wegen der beidseitig zugeparkten Straße - ein Nadelöhr. "Der Verkehr ist beeinträchtigt, und die Anlieger können nicht mehr gefahrlos von ihren Grundstücken auf die Straße raus." Geschweige denn, sie fänden Parkplätze für ihre Autos.

Pausch erwähnte das Verkehrskonzept, das die Stadt 2009 in Auftrag gegeben hatte, um die Situation von Fußgängern und Radfahrern im Stadtgebiet besser zu koordinieren. Sollte der angedachte Schutzstreifen für Radfahrer kommen, werde die Gegenseite zugeparkt, schwant den Anliegern. Ein Lösungsmodell zur Verbesserung des aktuellen Zustands konnte nicht gefunden werden.
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