Paten-Treffen

Vor einigen Wochen ging der offizielle Teil über die Bühne. Die Stadt Weiden und das Artillerie-Bataillon 131 besiegelten ihre Patenschaft. Papier allein aber ist geduldig. Jetzt muss es darum gehen, die Beziehung zu vertiefen. Eine Einladung war jetzt ein erster Schritt.

Zu einem Informationsaustausch trafen sich die Vorstandsmitglieder des Weidener Städtepartnerschaftsvereins, Joachim Strehl, Petra Vorsatz und Sigrid Schneider mit Hauptmann Ron Metzner und Oberleutnant Sebastian Raguse vom Artillerie-Bataillon 131. Hintergrund war die Patenschaft zwischen der Stadt Weiden und dem Bataillon. Sebastian Raguse, zuständig für die zivil-militärische Zusammenarbeit, hatte die Städtepartner zum Kennenlernen in die Ostmark-Kaserne eingeladen.

Nach einem Kasernenrundgang schloss sich ein kurzweiliger Gedankenaustausch an. Vorsitzender Joachim Strehl stellte den Verein, die Partnerschaften und Patenschaften der Stadt vor und bot die Hilfestellung und Unterstützung durch den Verein auf diesem Gebiet an. Bereits seit mehr als vier Jahrzehnten pflegt die Stadt Weiden Patenschaften mit der Bundeswehr (Minensuch- und -jagdboote "Skorpion" und "Weiden", Unteroffiziersschule des Heeres). Petra Vorsatz und Sigrid Schneider gingen auf ihre vielfältigen Aufgabengebiete im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein. Partnerschaftsverein, Stadtverwaltung und die Partner- und Patenschaften arbeiten da aktiv Hand in Hand. Wünsche, Anregungen aber auch Kritik können schnell und unbürokratisch auf dem "kleinen Dienstweg" erledigt werden.

Die Offiziere schilderten die fast 25-jährige Geschichte des Artillerie-Bataillons und stimmten darin überein, die zivil-militärische Zusammenarbeit zu unterstützen und nach Möglichkeit zu fördern. Petra Vorsatz stellte dazu einige Ansatzmöglichkeiten vor. Strehl bat Metzner und Raguse, sich für den Beitritt des Bataillons zum Städtepartnerschaftsverein einzusetzen, um so das in der Vergangenheit problemlose Verhältnis mit der Bundeswehr nahtlos auf der Ebene der Patenschaften weiterführen zu können.
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