Perfektes Zusammenspiel der Rettungskräfte, nur ein Hydrant macht Probleme
Kaum Druck auf dem Rohr

Wie lange brauchen die vier Wehren der Gemeinde bei einem Alarm mit Einsatz im kleinen westlichen Ort von Neukirchen? Bei der Übung in Obermainshof war natürlich die nächste und somit auch zuständige Wehr von Trondorf rasch beim großen landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Rösel.

Erster Löschangriff

Unter den Anweisungen von Kommandant Kurt Kohl wurde der Oberflurhydrant angezapft und die Motorpumpe in Stellung gebracht. Inzwischen waren die Kollegen aus Neukirchen mit dem großen Löschfahrzeug aus Röckenricht und Holnstein-Mittelreinbach eingetroffen. Vom Wagen aus wurde der erste Löschangriff mit zwei C-Rohren gefahren, während Kurt Kohl drei Schlauchleitungen vom Kompressor aus verlegen ließ.

Lob des Bürgermeisters

Dabei zeigte es sich, dass die Wasserförderung vom Hydranten nicht optimal klappte. Dies war auch bei der Abschlussbesprechung ein wichtiger Punkt. Während Bürgermeister Winfried Franz das rasche Handeln und die gute Ausbildung lobte, war er damit nicht zufrieden. Er sagte zu, dass die Neukirchener Wasserwarte in nächster Zeit die Ursache des Druckabfalls in Obermainshof, den auch die Familie Rösel beklagte, überprüfen werden. Kurt Kohl erläuterte die Gebäude des Anwesens, wo bei einem Brand der Schutz des Wohnhauses, neben der Tierbergung, Vorrang habe. Zur Belohnung spendierte Franz den Wehren eine Brotzeit.
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