Petition der Siedler: Schluss mit Beitrag
Hintergrund

Weiden. (rdo) "Straße saniert - Bürger ruiniert": Mit diesem Slogan startet der Verband für Wohneigentum eine Online-Petition zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung. Ziel sei, "dass die Bürger bei einer Generalsanierung nicht nach der Erschließung nochmals durch die Kommune zur Kasse gebeten werden", erläuterte Steuerberater Johann Nicklas bei den Krumpes-Siedlern. Der Landesverband möchte ein Volksbegehren einleiten, um die Verteilung nach Kassenlage der jeweiligen Kommunen zu beenden. "Es liegt im Interesse aller Haus- und Grundbesitzer", sagte Nicklas. Dies betreffe auch Weiden, wo die Stadt finanziell klamm ist.

Der Verband fordert Herauslösung der Beitragspflicht für den Ausbau von Ortsstraßen aus dem Kommunalabgabengesetz und stattdessen Finanzierung aus Steuermitteln. Näheres auf www.verband-wohneigentum.de (Seite des Landesverband Bayern, Rubrik "Aktuelles").

Leute

Feiern mit Messe und Musik

Neunkirchen. (kzr) Zu einem gemeinsamen Gottesdienst hatte Elfriede Fuchs anlässlich ihres 70. Geburtstags eingeladen. Präses Armin J. Spießl feierte die Messe mit vielen Freunden und Verwandten der Jubilarin. Für die Kolpingfamilie wünschten zweite Vorsitzende Beate Neumann und Martina Egeter alles Gute. Dazu spielte die Familienmusik Servi, bekannt aus Funk und Fernsehen, aus Eching bei München auf. Auch die Keglergruppe kam mit einem Geschenk, um ihrer Leiterin danke zu sagen.

Vor über 40 Jahren kam Fuchs zur Kolpingfamilie, wurde bald stellvertretende Vorsitzende - ein Amt, das sie bis 2002 innehatte. Für die Verdienste erhielt sie unter anderem den Ehrenteller des Diözesanverbandes. Aktives Mitglied war sie bis 2012 auch noch beim Kirchenchor. Geboren in Tiefenbach bei Cham, lernte sie nach der Schule den Beruf der Bürokauffrau. Weil Paul Wutz ab 1960 Pfarrer in Neunkirchen wurde, kam das Geburtstagskind mit ihrer Mutter, der Pfarrhaushälterin Klara Wutz ,in den Ortsteil. Schon 1967 baute Elfriede Fuchs mit Ehemann Willibald ein Haus in der St. Michael-Straße. Tochter Petra vervollständigte die Familie, zu der inzwischen auch Enkel Simon gehört.
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