Pfarrerin Endruweit: Zurück nach Weiden

Stefanie Endruweit wird ab November die dritte Pfarrstelle der Gemeinde St. Michael (Martin-Schalling-Haus) übernehmen. Mit nach Weiden bringt sie Ehemann Fabian und die Zwillinge Amos und Justus. Bild: Götz
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
04.03.2015
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Als Stefanie Endruweit vor fünf Jahren aus Weiden wegging, hinterließ sie nicht nur einige bemerkenswerte Projekte, sondern auch einen nachhaltigen Eindruck. Die heute 39-Jährige, die von 2006 bis 2010 als Pfarrerin zur Anstellung in Kreuz Christi wirkte, engagierte sich nebenbei gleich mehrfach.

Etwa als Vorsitzende des "Stockerhut e. V.", im interreligiösen Gesprächskreis oder bei Glaubenskursen für Russlanddeutsche. Vergessen haben sie das beim evangelischen Dekanat bis heute nicht. Und das dürfte einer der Gründe sein, warum sich Dekan Dr. Wenrich Slenczka "sehr glücklich" zeigt, dass Endruweit nun zurückkehrt. Ab November übernimmt sie die dritte Pfarrstelle in der Kirchengemeinde St. Michael und ist damit für den Sprengel Martin-Schalling-Haus (Rehbühl) zuständig.

Endruweit wird nicht alleine nach Weiden kommen. Sie ist inzwischen verheiratet. Mit ihrem Mann Fabian Endruweit, einem Diakon, bringt sie auch die im November zur Welt gekommenen Zwillinge Amos und Justus mit. Die Familie wird noch vor November in die Max-Reger-Stadt ziehen und das Ende der Elternzeit hier verbringen. Die beiden Jungs sind auch einer der Gründe für die Rückkehr der Geistlichen: 2010 war sie nach Oberbayern gezogen. In Poing bei München war sie seither als Pfarrerin tätig, daneben war sie Dekanatsjugendpfarrerin für den Bezirk Freising. Zwei halbe Stellen - und damit eine Konstellation, die für eine junge Familie schwierig wäre, wie sie berichtet. Gleichzeitig habe sie sich zuvor "in Weiden sehr wohl gefühlt", und auch ihrem Mann habe es hier gefallen.

Da traf es sich, dass die dritte Pfarrstelle in St. Michael unbesetzt war seit dem Weggang von Dominic Naujoks (jetzt St. Markus). Wo sie sich ab November engagieren wird, ist jetzt freilich noch offen. Wenn es die Zeit zulasse, vielleicht im Jugendbereich, wo sie ja Erfahrung gesammelt habe, sagt Endruweit. In jedem Fall bringe aber ihre neue Stelle an sich eine ganze Menge neuer Pflichten.

Sie wird nämlich auch als geschäftsführende Pfarrerin tätig sein. Zuständig ist sie damit unter anderem für die Leitung der Kirchenvorstandssitzungen - und sie wird Vorgesetzte für die Angestellten des Dekanats wie etwa das Kindergarten-Personal. Viele Aufgaben. Aber auch wegen der Eindrücke, die er von früher von Endruweit gewonnen habe, zeigt sich Dekan Slenczka überzeugt, die Richtige dafür gefunden zu haben. In die Stadt, in die Gemeinde, ins Team der Hauptamtlichen: "Sie passt hier sehr gut rein."
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