Pfarrheim weicht "kreativem Haus"

Sie zeigen den Plan für das Haus der Ideal Bau Concept GmbH auf dem Areal des Pfarrheims Herz Jesu (von links): Sparkassen-Immobilien-Leiter Wilfried Doll, Architekt Sebastian Grundler, Martin Duschner und Theresia Witt (ebenfalls Sparkasse) sowie Investor Dipl.-Ing. Peter Reber. Bild: Hartl

Die neue Ära auf dem Areal des Pfarrheims Herz Jesu beginnt. Der zentrumsnahen Lage, aber auch der Historie des Ortes verpflichtet fühlt sich Peter Reber, der das Gelände von der Katholischen Kirchenstiftung erwarb: Mit seinem Team plant er ein "kreatives Haus".

Im Hintergrund rumoren bereits die Maschinen von Abbruchunternehmer Marco Renner, als Dipl.-Ing. Peter Reber sein bewährtes Bauteam vorstellt. Wie bei seinen sieben Großprojekten zuvor, baut er auf die 2-G-Architekten, also auf Sebastian Grundler und Martin Gebhardt. Mit Finanzierung und Vertrieb beauftragt er die Sparkasse Oberpfalz Nord. Rund 5,7 Millionen Euro wird Reber mit seiner Ideal Bau Concept GmbH investieren. Und zwar in ein außergewöhnliches Vorhaben, das "frischen Wind" und eine sichtbare Verjüngung in den Stadtteil Lerchenfeld bringen soll.

Reber spricht von einem Update der bisherigen Projekte. Hier würden viele Erfahrungen umgesetzt. "Das wird das Beste, das ich jemals gebaut habe. Wir haben ein ungewöhnliches, kreatives und modernes Haus designt. Wir wollen uns abheben von den üblichen Vorhaben im Geschosswohnungsbau."

Ungewöhnlich: Auch die soziale Komponente kommt bei der Neunutzung des Areals, das seit der Einweihung im Jahr 1966 kirchlichen, pfarrlichen und gesellschaftlichen Zwecken diente, nicht zu kurz: Im Erdgeschoss zieht wieder die Katholische Jugendfürsorge ein - nicht nur mit der Kindertagesstätte (200 Quadratmeter), sondern auch mit zwei Wohngruppen (jeweils 300 Quadratmeter) für junge Leute, die sich in Schule und Ausbildung befinden. "Mit diesen sozialen Einrichtungen kommt junges Leben in den Stadtteil". Darum trage das Projekt auf dem Grundstück des einstigen Pfarrheims auch den Titel "Frisches Wohnen im Lerchenfeld".

25 Wohnungen, zwischen 22 und 103 Quadratmeter groß, orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes, betont Wilfried Doll von den Sparkassen-Immobilien. Für 2- und 3-Zimmer-Wohnungen bestehe in Weiden weiterhin eine gute Nachfrage - "sowohl bei Anlegern als auch bei Selbstnutzern". Es gebe immer neue Haushalte, die sich verkleinern wollten und eine gute, zentrale Lage in Weiden suchten.

Hohe Flexibilität und Individualität gewährleisten die zunächst geplanten kleinen Einheiten, die zu komfortablen größeren Wohnungen erweitert werden können, erläutert Architekt Sebastian Grundler. Der große Winkel der Gebäude schirme den intimen Innenhof ab, schaffe Platz für Terrassen und Balkone mit Südausrichtung.
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