Pflegestärkungsgesetz

Januar 2015 trat ein erstes Pflegestärkungsgesetz in Kraft, das zweite folgt 2016.

Alle 2,7 Millionen Pflegebedürftigen erhalten mehr Leistungen.

Leistungen für ambulante Pflege sind um 1,4 Milliarden Euro erhöht, für stationäre Pflege um 1 Milliarde Euro.

Neu in ambulanter Pflege

DieBetreuungs- und Entlastungsleistungen betragen 104 Euro im Monat, 208 Euro bei Härtefällen. Darunter fallen nun auch hauswirtschaftliche Leistungen. Die Leistungen der Verhinderungs- und Kurzzeitpflege können besser kombiniert werden, statt vier Wochen sind bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr möglich, die Pflegekasse übernimmt bis zu 3224 Euro. Umfangreichere Leistungen für Tages- und Nachtpflege: Wer ambulante Sachleistungen oder Pflegegeld bekommt, kann künftig Tages- und Nachtpflege ohne Anrechnung voll in Anspruch nehmen, bei Pflegestufe III stehen bis zu 3224 Euro monatlich zur Verfügung. Höhere Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel: Bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme sind möglich.

Neu in stationärer Pflege

Leistungsbeträge der Pflegeversicherungfür die stationäre Pflege wurden erhöht. Es gibt mehrzusätzliche Betreuungskräftein voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen. (tsa)
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