Planer zum Tunnel: nötig, nicht zu steil und bezahlbar dank Fördergelder

"Auf jeden Fall muss die Sedanstraße weiter befahrbar sein", findet Dipl.-Ing. Hans Schindler, der einst die Bauleitung für die Umgestaltung der ganzen Altstadt inne hatte. Deshalb will der Fachmann für Tiefbauarbeiten den Innenstadttunnel. "Wir können doch nicht einerseits eine Süd-Ost-Tangente und andererseits ein neues Parkhaus in der Wolframstraße bauen und dann kommt keiner hin zum neuen Parkhaus, weil die Issy-Kreuzung geschlossen wird", begründet er seine Überlegungen. Die Lösung sieht für ihn so aus: Hinein geht's für die Autos in den Tunnel im Süden auf Höhe der Straße "Am Parkpatz" (Gefälle: 7 Prozent), herauf geht's im Norden auf Höhe der Weißenburgstraße mit 11 Prozent Steigung. "So steil ist das nicht. In der Jägerstraße am Fichtenbühl haben wir 18 Prozent." Ausfahrten aus der Fußgängerzone vom Oberen Tor her wären über den östlichen Teil des Stadtmühlweges möglich. Und die Baukosten von vermutlich 12 Millionen Euro sollten unter anderem mit Fördergeldern finanziert werden. (mte)
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